Bundestagsabgeordneter Reiner Meier nominiert Metallverarbeitung Schraml für begehrten ...
Ausbildungskonzept mit Vorbild-Charakter

Alexander Schraml (rechts) führte Abgeordneten Reiner Meier (links) durchs Unternehmen. Bild: privat
Lokales
Waldershof
29.01.2015
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Groß war die Freude im Familienbetrieb Metallverarbeitung Schraml, als Bundestagsabgeordneter Reiner Meier dem Unternehmerehepaar Reinhold und Brigitte Schraml mitteilte, dass er die mittelständische Firma für den "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert.

Meier hatte die Firma besichtigt und war beeindruckt von der innovativen Arbeitsweise. Reinhold Schraml und seine Frau Brigitte gründeten die Firma im Keller des Wohnhauses. Kontinuierlich baute sie sie zu einem Unternehmen mit 46 Mitarbeitern und acht Auszubildenden aus. Das Familienunternehmen, das von Reinhold Schraml und seinem 40-jährigen Sohn, dem Maschinenbau-Ingenieur Alexander Schraml, geführt wird, gilt bei Großkonzernen wie Audi, BMW und Mercedes als geschätzter Zulieferer. Für innovative Ideen ist Schraml bereits Preisträger: Die Leichtbaumittelkonsole der BMW-5er-Baureihe wurde mit dem SPE-Award ausgezeichnet, dem sogenannten "Kunststoff-Oskar".

In alle Himmelsrichtungen

Reiner Meier freute es, dass das weltweit agierende Unternehmen dem Standort in der Heimat treu bleibt. Schramls Produkte gehen in die USA, nach Russland, Polen, Frankreich, Tschechien und in andere Länder. "Wir haben eine super Verkehrsanbindung in alle Himmelsrichtungen sowie hochmotivierte, gut ausgebildete Arbeitskräfte", hob Alexander Schraml hervor. Ganz besonders lobte Abgeordneter Meier Schramls Ausbildungskonzept, das es jungen Leuten ermöglicht, nach der Ausbildung im Betrieb als Fachkraft weiter beschäftigt zu bleiben. "So müssen die jungen Leute nicht weg aus der Heimat. Wir brauchen mehr solche Unternehmen wie Schraml, die mit dem Ausbau ihrer eigenen Zukunft vor Ort auch die Zukunft unserer demografisch arg gebeutelten Heimat sichern", so Meier.

Mit Fraunhofer-Institut

Und auch die Forschung komme in Waldershof nicht zu kurz. Bei der Entwicklung von Leichtbauteilen und Einstoffsystemen arbeite Schraml eng mit dem Forschungsinstitut Neue Materialien Bayreuth und dem Fraunhofer-Institut zusammen. Grund genug also, den Waldershofer Betrieb in die engere Wahl der potenziellen Preisträger einzureihen, so Meier. Der Große Preis des Mittelstandes wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergeben. Eine unabhängige Jury trifft die Entscheidung.
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