CSU steht hinter Rabenbauer

Dieses Team führt die Waldershofer CSU in den nächsten zwei Jahren: (sitzend von links) die vier Vorsitzenden Christine Weidmann, Mario Rabenbauer, Angela Burger und Stefan Müller, (stehend von links) Roland Grillmeier, Stefan Menzel, Werner Spörer, Helmut Härtl, Ingrid Burger, Anton Strunz, Monika Greger, Gerhard Härtl, Hilmar Wollner, Stefan Neumann und Roberto Schroth. Bild: kro
Lokales
Waldershof
17.03.2015
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In der Kommunalpolitik bläst der örtlichen CSU angesichts der neuen Mehrheiten ein kalter Wind entgegen. Dennoch arbeitet die Stadtratsfraktion gemeinsam mit dem Wählerbund für ein Ziel: das Wohl der Stadt und der Bewohner in ihrer Gesamtheit, betonte der Vorsitzende.

Die Niederlage bei der Bürgermeisterwahl 2014 hat Mario Rabenbauer CSU-intern nichts anhaben können, ganz im Gegenteil: Einstimmig wurde der 30-Jährige für weitere zwei Jahre in seinem Amt als CSU-Ortsvorsitzender bestätigt.

Zu seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder Angela Burger, Christine Weidmann und Stefan Müller. Die bisherigen Stellvertreter Josef Daubenmerkl und Hubert Kellner hatten Jüngeren Platz gemacht. Erfreulich für den CSU-Ortsverband war in den vergangenen Monaten die Aufnahme von vier neuen Mitgliedern, die allesamt anwesend waren. Rabenbauer überreichte ihnen zur Begrüßung ein Buch über Franz-Josef Strauß. Die CSU Waldershof hat damit aktuell 72 Mitglieder. Der Vorsitzende freute sich über den guten Besuch im Gasthof "Grüner Baum". In seinem Rechenschaftsbericht wies er auf das große Interesse am Schafkopf-Grundkurs an vier Abenden hin: "Das ist unser Beitrag, ein Stück Tradition zu erhalten und weiterzugeben." Auch beim Waldershofer Weihnachtsmarkt war die CSU vertreten.

Rabenbauer ging am Rande auf den "unsäglichen" BR-Film über die nördliche Oberpfalz ein. Der BR werde nun einen neuen Film unter Einbindung der Menschen vor Ort machen. "Wichtig ist dabei, unsere Heimat mit Stolz zu beschreiben, denn wir sind kein Anhängsel zwischen Hof, Weiden und Bayreuth."

Die Waldershofer CSU sei bestens aufgestellt und setze auf das Wissen vieler Köpfe. "Wir sind eine Mitmachpartei in einer aktiven Bürgergesellschaft." Der Ortsverband setze 2015 auf Inhalte und Programme für alle Menschen: "Wir packen an, stellen uns der Verantwortung und der Diskussion." Zwar blase einem in der Kommunalpolitik derzeit ein kalter Wind entgegen, doch die CSU nehme keine Oppositionsrolle ein. Sie arbeite vielmehr mit Vernunft und Weitblick.

Es sei auch nicht das Problem der CSU, ob die Bürgermeisterin ihre Wahlversprechen abarbeiten könne. 2016 werde die CSU eine "Dialogtour" starten, in der Stadt und in allen Ortsteilen Präsenz zeigen und mit den Bürgern sprechen, kündigte Rabenbauer an.
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