Dienstfahrten mit Elektroauto

Bayernwerk-Kommunalbetreuer Burkhard Butz (Zweiter von rechts) übergab die Schlüssel für den Elektro-Smart an Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (Mitte). Mit dabei waren Guido Zimmer, Josef Kaiser (von links) und Stefan Schultes (rechts) von der Stadtverwaltung. Bild: iv
Lokales
Waldershof
03.06.2015
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Eine Woche lang sind die Mitarbeiter der Stadt Waldershof ohne Benzin- oder Dieselabgase unterwegs: Möglich macht das ein testweise zur Verfügung gestelltes Elektroauto.

Leihgeber des Fahrzeugs ist die Bayernwerk AG (ehemals Eon Bayern), die mit der Aktion schon bei anderen Städten und Gemeinden für die Elektromobilität geworben hat. Erfahrungen sammeln können Bürgermeisterin Friederike Sonnemann und ihr Team mit einem Smart "Fortwo Coupé", der über 48 PS verfügt und eine Höchstgeschwindigkeit von 125 Stundenkilometern erreicht. Die Reichweite wird mit rund 145 Kilometern angegeben. Wenn die Batterie leer ist, muss sie rund sieben Stunden lang aufgeladen werden. Benötigt wird dazu eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose.

Burkhard Butz, Kommunalbetreuer der Bayernwerk AG, übergab die Autoschlüssel an Bürgermeisterin Friederike Sonnemann und wünschte für die Zeit der Erprobung "gute und unfallfreie Fahrt". Der Elektromotor für Pkws könne sich zu einem wichtigen Antrieb der Zukunft entwickeln, weil er viele Vorteile mit sich bringe, so Butz. "Elektroautos liegen im Trend", zeigte sich Butz überzeugt. Aktuelle Verkehrsstudien zeigten, dass sich rund 90 Prozent aller Autofahrten in Deutschland innerhalb eines Radius von 50 Kilometern bewegten. "Für ein Elektroauto ist ideal", so Butz.

Bürgermeisterin Friederike Sonnemann dankte dem Unternehmen für die Möglichkeit, dieses Fahrzeug zu testen. Wenn es sich bewähre, könne man darüber nachdenken, ein Elektroauto für die Stadt anzuschaffen. Schon jetzt würden E-Autos in vielen Familien als Zweitwagen genutzt.

308 Ladestationen

Mit verbesserten Speichersystemen (Batterien) und der notwendigen Lade-Infrastruktur könnten E-Autos eine echte Alternative werden, wie es weiter hieß. Noch aber sei das Netz mit 308 speziellen Ladestellen in Bayern, viele davon entlang der Autobahnen, nicht ausreichend. In der Oberpfalz gebe es gerade einmal 20 dieser Stationen.
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