Formschön aus Azubi-Hand

Stolz auf die tadellose Arbeit der Azubis ließ sich das gesamte Team des Projekts "Schmelzer-BBQ-Smoker" eine Brotzeit frisch aus dem Ofen schmecken. Unser Bild zeigt die Azubis René Bauer, Matthias Filbinger, Daniel Purucker, Peter Platzer, Benjamin Müller, Natascha Fachtan, Christoph Dressel, Martin Gebhardt, Julian Röss, Johannes Pirner, Marco Lang, Matthias Müller, Johannes Neuber und Akin Mamin mit den Ausbildern und den Geschäftsführern Gerhard Schmelzer (Fünfter von rechts) und Helmut Keck (rechts).
Lokales
Waldershof
25.11.2015
53
0

Den ersten Eintrag ins Designregister haben die Auszubildenden der Firma Schmelzer mit ihrem Flaschenöffner schon geschafft. Der nächste potenzielle Anwärter steht vor der Tür und raucht gemütlich vor sich hin: ein schwerer BBQ-Smoker.

Das formschöne Modell mit der markanten Seriennummer 0001 ist ein gemeinsames Projekt der Auszubildenden der Firma "A. Schmelzer & Sohn GmbH & Co. KG" - gefertigt in den hauseigenen Waldershofer Werkstätten.

"Unsere Auszubildenden haben alles selbst in die Hand genommen", erläutert Geschäftsführer Gerhard Schmelzer. "Ich habe ab und zu mal vorbeigeschaut, mehr auch nicht." René Bauer ist einer der jungen Schmelzer-Leute, die sich am Projekt beteiligt haben. Er stellt die Arbeit beim Gespräch mit unserer Zeitung vor: "Im vergangenen Jahr hatten wir mit unserem modernen, praktischen Flaschenöffner schon einen tollen Erfolg. In diesem Jahr wollten wir was Großes planen."

Auch Kalkulation

René Bauer weiter: "Von unseren Ausbildern haben wir nur die Vorgabe bekommen. Den Rest haben wir selber gemacht." Zum "Rest" gehören unter anderem Planung, Konstruktion, Kalkulation, Materialbeschaffung bis hin zur Endfertigung und zum Marketing. Bauer erläutert in seiner Präsentation sowohl das Innenleben, als auch die Funktion des neuen Schmuckstückes. "Äußerlich ist der holz- und kohlebefeuerte Ofen ein Smoker wie jeder andere auch. Er ist schwarz, hat einen Schlot und einen Rost. Das typische Zubereitungsgerät beim Barbecue eben. Optisch haben wir ihn mit Holzgriffen und einem formschönen, ovalen Thermometer noch ein wenig aufgepeppt. Technisch haben wir lange daran gefeilt und unsere Ideen immer wieder weiterentwickelt."

René Bauer weiter: "Anders als beim normalen Grillen liegen die Speisen beim Smoker nicht direkt über der Glut oder dem Feuer. Die Funktionalität konnten wir obendrein nochmal damit aufwerten, indem wir die Ablage einklappbar und den Kohlenraum beweglich konstruiert haben. Schließlich haben wir Räder drangeschraubt, damit das schwere Teil auch mobil bleibt. Durch sein Gewicht ist er standhaft genug, um auch in schwierigem Gelände arbeiten zu können." Zum ganz besonderen Schmuckstück wurde die unten angebrachte Kohlenwanne. "Ordentlich verpackt kann unser Modell natürlich auch in den Versand gehen", zeigt sich Bauer hinsichtlich der Serienreife zuversichtlich.

Serienreife

Geschäftsführer Helmut Keck und Gerhard Schmelzer dürfen die fertigen Produkte vom Rost probieren und haben auch eine kleine Überraschung parat: Inzwischen habe sich ein Interessent gefunden. Spontan kommentiert Geschäftsführer Keck gleich die neue, brandheiße Nachricht: "Jetzt müssen wir in Serie gehen."
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.