Leihomis kommen an

Lokales
Waldershof
09.05.2015
0
0

Die Idee kam von Stadträtin Hilde Schug. Ihre Oma-Börse ist gefragt. Mütter und Kinder sind begeistert. Dafür gab es nun im Stadtrat ein dickes Lob.

"Das hat sich gut entwickelt. Macht weiter so", würdigte zweiter Bürgermeister Karl Busch den Einsatz von Hilde Schug und ihrer Mitstreiterinnen. Sie bestätigte: "Die Hilfe für junge Familien ist gut angelaufen." Gefragt und gefordert ist die Oma-Börse, wenn Muttis krank werden oder einen dringenden Arzttermin haben. Dann bringen die Leihomis die Buben und Mädchen in Kindergarten und Schule und holen sie natürlich auch wieder ab.

Unter anderem kümmerten sich Hilde Schug und die weiteren Helferinnen um einen Dreijährigen, der von den vielen Omis ganz begeistert gewesen sei. Aber auch seine Freunde im Kindergarten hätten über die zahlreichen lieben Begleiterinnen gestaunt. Wichtig war Hilde Schug auch: "Das Bringen der Kinder in den Kindergarten hat uns Kontakt zu weiteren Eltern gebracht." Von vielen Eltern hätten die Leihomis gehört: "Es ist gut zu wissen, dass sich jemand kümmert, wenn ich plötzlich krank werde." Hilde Schug berichtete auch von Nachfragen aus anderen Gemeinden, die Projekte ähnlich der Waldershofer Oma-Börse planten. Klar machte Schug: "Wir sind keine Tagesmütter." Sie und ihre Mitstreiterinnen seien ehrenamtliche Kurzzeithilfen. "Wir helfen in Notsituationen."

Geschlossen für Ökostrom

Waldershof will beim Strombezug erneut Geld sparen. Die Stadträte beschlossen deshalb am Donnerstagabend für die Lieferjahre 2017 bis 2019 erneut eine Bündelausschreibung. Dabei setzt die Stadt auf Ökostrom (100 Prozent). Mario Rabenbauer empfahl im Namen der Fraktion von CSU und Wählerbund "den guten Weg weiterzugehen". Er sprach sich klar für Ökostrom aus; "auch wenn's ein paar Cent teurer ist". Gisela Kastner (Freie Wähler) erklärte: "Wir wollen weg vom Atomstrom und hin zu regenerativen Energien. Deshalb müssen wir als Stadt Ökostrom wählen." Gerhard Greger (SPD) sah wenig Anlass zu diskutieren: "Fünf bis sechs Prozent mehr für Ökostrom sind okay."

"Wenn alle Nachbarn einverstanden sind, dürfte dem Bauvorhaben nichts im Wege stehen", meinte Gisela Kastner, bevor die Stadträte geschlossen den Bau eines Einfamilienwohnhauses in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße befürworteten. Die geringfügigen Abweichungen vom Bebauungsplan stellten kein Problem dar; die nötige Befreiung sprach das Gremium geschlossen aus. Ja hieß es auch bei der Änderung des Bebauungsplans "Nördlich der Ringstraße". Dies ermöglicht die Errichtung von vier Garagen im Bereich der Ecke Ringstraße/Martin-Luther-Straße. Der Bebauungsplanentwurf übernehme die bisherige Planung, mache aber flexibler.

Froh über Zuschuss

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Stadträte entschieden, Neumühle an die zentrale Wasserversorgung der Stadt Waldershof anzuschließen. Das geschah unter dem Vorbehalt, dass Waldershof eine staatliche Förderung von mindestens 44 000 Euro erhält. Nun liegt eine Zusage über 44 167,20 Euro vor. Der Stadtrat beschloss daher die Ausschreibung der Maßnahme, wobei die Gesamtkosten bei rund 98 000 Euro (netto) liegen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4090)Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.