Leiter der Obersten Baubehörde informiert sich über Waldershofer Ortsumgehung
Trasse nochmals überarbeitet

Rund 600 000 Euro kostet der Kreisverkehr, Startpunkt für die künftige Waldershofer Ortsumgehung. Am Mittwoch frästen Bauarbeiter die Asphaltschicht an der bestehenden Einmündung ab, andere deponierten die zu verlegenden Kanalrohre. Bild: hd
Lokales
Waldershof
30.04.2015
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Als "insgesamt fachlich schwierig" stufte Henner Wasmuth, Leiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, die Planungen für die Ortsumgehung von Waldershof ein. Bei einem Ortstermin zusammen mit dem Leiter der Obersten Baubehörde, Helmut Schütz, und den beiden Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reiß informierte Wasmuth über das weitere Vorgehen. Eine Absenkung der Trasse sei wegen der Wasserwirtschaft nicht möglich, andererseits "... würde der Naturschutz die Trasse am liebsten vergraben." Alle hätten aber gut zusammengearbeitet. "Das lässt sich im Prinzip gut an", erklärte der Behördenchef. Der Bau des Kreisverkehrs sei nun vorgezogen worden. Die Trasse sei nochmals verändert und damit einem "erfolgreichen Unternehmer" geholfen worden, wie Wasmuth über die Firma Cube sagte. "In die Deponie kommen wir aber nicht rein?", fragte Schütz und zeigte auf den Lageplan. Wasmuth erklärte, diese wäre unbedenklich; es handele sich nur um alte Porzellanformen. Wasmuth sprach von Einwendungen, weil die Straße nicht unmittelbar angebunden und nur über Umwege erreichbar sei. Deshalb müssten die Pläne nochmals öffentlich ausgelegt werden - allerdings nicht mehr vor den Sommerferien.
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