Markt: Erste Pläne im Oktober

Lokales
Waldershof
22.09.2015
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"Wir tun, was wir tun können", versprach Bürgermeisterin Friederike Sonnemann. "In der Oktobersitzung wird das Büro Kuchenreuther seine Gedanken zur Neugestaltung des Marktes präsentieren. Wir sollten diese Pläne abwarten", merkte die Bürgermeisterin zu einem Antrag von CSU und Wählerbund an.

Alle Fraktionen waren sich einig, bei der Umgestaltung des Marktes frühzeitig aktiv zu werden. In ihrem Antrag hatte die CSU-/WB-Fraktion herausgestellt, dass der Stadtkern nach der Fertigstellung der Ortsumgehung attraktiv gestaltet werden müsse. Mit dem Wegfallen des Durchgangsverkehrs biete sich der Stadt die Chance, ihre Stadtmitte für die Zukunft neu aufzustellen. Der Ortskern müsse so attraktiv gestaltet werden, dass die Bürger dort weiterhin gerne leben. Familien und Alleinstehende sollten sich neu niederlassen. Wichtig seien auch Gewerbetreibende im Stadtkern.

Abriss prüfen

Die CSU-/WB-Fraktion fordert, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und erste Schritte für die Zukunft diskutieren. Themen im Antrag waren auch Leerstand, Lebens- und Wohnsituation in der Innenstadt sowie Zukunft von Handel und Gewerbe. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann machte deutlich, dass die Umgehungsstraße nicht vor zwei Jahren zu erwarten sei. Auch ließ sie anklingen, dass die Möglichkeit geprüft werde, alte baufällige Häuser abzureißen, um dort Parkplätze auszuweisen. Die Stadt gehe aktiv gegen Leerstand vor. Hausbesitzer würden angeschrieben, ob die Stadt vermittelnd eingreifen könne. Zudem liefen Gespräche, unter anderen mit der Regierung der Oberpfalz. Über Details will die Bürgermeisterin in der Oktobersitzung informieren.

Kastner: Nichts Neues

Mario Rabenbauer (CSU): "Unser Ziel ist es, eine attraktive Wohngegend zu schaffen." Bezüglich des Leerstands sah er weiteren Gesprächsbedarf. Gisela Kastner (Freie Wähler) meinte, im CSU-/WB-Antrag nichts Neues gehört zu haben. Auch sie stellte fest: "Wir müssen vorbereitet sein, wenn die Umgehungsstraße kommt. Dies ist allerdings kein neuer Gedanke." Dass die Bevölkerung eng mit in die Planungen einbezogen werde, stehe außerhalb jeder Diskussion. Gleichzeitig regte sie eine Art Unternehmertag an, bei dem Gewerbetreibende Informationen über die künftige Gestaltung der Innenstadt erhalten. Weiter konnte sie sich vorstellen, einen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Marktes auszuloben.

Für Gerhard Greger (SPD) war klar, dass der Stadtrat rechtzeitig handeln muss. "Ich wünsche mir nur, dass der Markt auch weiter attraktiv bleibt, damit hier Geschäfte einziehen. Der Markt soll Herzstück der künftigen Stadtentwicklung sein."
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