"Mit Stärken offensiv umgehen"

Politik an der frischen Luft: Zur Kösseine-Wanderung mit Hans-Peter Friedrich (oben, Siebter von links) trafen sich die CSU-Kreisverbände Tirschenreuth und Wunsiedel. Bild: dol
Lokales
Waldershof
25.02.2015
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"Wir haben den Auftrag, in unserer Region über die Landkreisgrenzen zusammenzuarbeiten." Für den CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Tobias Reiß führt daran kein Weg vorbei.

Die CSU-Kreisverbände Tirschenreuth und Wunsiedel machten sich gemeinsam auf zur Winterwanderung auf die Kösseine. Dort wurden die gemeinsamen Herausforderungen, Chancen und mögliche Anknüpfungspunkte gemeinsamer Zusammenarbeit diskutiert. Prominenter Gast der Runde war der stellvertretende CDU/CSU- Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Friedrich. Auch Kreisvorsitzender Wolfgang Kreil, Abgeordneter Martin Schöffel und viele weitere Bürgermeister und Mitglieder aus der Region waren dabei.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass von einer intensiven Zusammenarbeit der beiden Landkreise Wunsiedel und Tirschenreuth beide Seiten nur profitieren können. "Wir haben ähnliche Herausforderungen und gemeinsame Interessen", so Reiß. "Wir müssen mit den Stärken unserer Heimat viel offensiver und selbstbewusster umgehen", so auch der CSU-Bezirksvorsitzende von Oberfranken, Hans-Peter Friedrich in seiner leidenschaftlichen Ansprache. Als dringend notwendig für die Wirtschaft der Region nannte er die Stärkung der Infrastruktur. Es habe sich zwar schon einiges getan, allerdings gelte es, die Hauptanliegen einer schnellen Anbindung an den internationalen Flughafen in München und die Ertüchtigung der B 303 voranzubringen. Wichtig sei ebenso ein attraktives Bildungs- und Gesundheitsangebot für die Region. Nicht zu unterschätzen sei auch der Zugang zur Kultur. Als beste Beispiele für ein Kulturangebot das seinesgleichen sucht, nannte er die Luisenburg. "Wir brauchen ein klares Zukunfts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsbild", sagte der ehemalige Innen- und Landwirtschaftsminister. Denn die CSU sei eben kein Landesverband-Süd der CDU, sondern eine eigenständige Partei. Friedrich forderte, gerade Konservativen wieder eine Heimat zu bieten. "Dazu muss die CSU zurück zur Identität. Unsere Maxime lautet Freiheit und Verantwortung und nicht ständige Einmischung des Staates." Friedrich appellierte, in den nächsten Wochen und Monaten eine innerparteiliche Debatte über die Prinzipien und Leitlinien der CSU zu führen. In der Diskussion an den Tischen wurden bereits viele konkrete Ideen angesprochen. Die Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände soll weiter ausgebaut werden. Bereits im Frühsommer soll eine Ortsvorsitzendenkonferenz stattfinden.
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