"Oma" hilft, wenn Mutti erkrankt

Lokales
Waldershof
31.10.2014
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Plötzlich Hals- und Gliederschmerzen. Die junge Mutter hat Grippe, muss zum Arzt. Doch wer holt die Sprösslinge vom Kindergarten ab? Hier hilft in Waldershof eine "Omabörse".

Die Idee zum Hilfsangebot für junge Familien und Alleinerziehende hatte Hilde Schug, Referentin für Familie und Kinder. In der Stadtratssitzung am Dienstagabend stellte sie kurz das Projekt vor und bekam von allen Kollegen im Gremium Applaus. "Eine super Idee", meinte nicht nur Stefan Müller (CSU). Fünf Frauen hat Hilde Schug bereits begeistern können. Sie bieten Alleinerziehenden und jungen Familien mit Kleinkindern ehrenamtlich ihre Unterstützung an. Hilde Schug erläuterte: "Vorgesehen ist eine kurzzeitige Betreuung der Kleinen bei Abwesenheit der Eltern wegen wichtiger Termine. Etwa wenn die Mutti krank wird oder einen wichtigen Termin hat." Möglich seien aber auch gelegentliche Bring- und Abholdienste zum/vom Kindergarten.

Helferinnen gesucht

Die Referentin für Familie und Kinder plant eine Ausweitung auf die Ortsteile, benötigt dazu aber weitere Helferinnen. Hilde Schug: "Natürlich müssen das nicht unbedingt Omas sein." Die Frauen müssten einfach etwas Zeit opfern und Erfahrung im Umgang mit Kindern mitbringen. Interessierte können sich bei Hilde Schug unter Telefon 09231/7319 oder 97 23 25 melden.

Etwas verzögert hat sich der Wegebau im Waldershofer Friedhof. Wie Bürgermeisterin Friederike Sonnemann am Dienstagabend informierte, sollen die Arbeiten im nächsten Jahr starten.

Ab 17 Uhr

Wegen der Umstellung auf Winterzeit verschiebt sich am Mittwoch der Zeitraum der Grünabfall-Annahme bei der Familie Göhl in Rodenzenreuth (Hausnummer 17): In den nächsten Wochen können Gartenbesitzer kompostierbares Material von 17 bis 19 Uhr anliefern. Kurz nachtarockt hat Hilmar Wollner (CSU) zu einer Versammlung der Vereinsvertreter in Poppenreuth (wir berichteten). Zu diesem Treffen eingeladen hatte Karl Busch. "Ist das Aufgabe des Zweiten Bürgermeisters?", wunderte sich Wollner - zumal es darum ging, ob bei der Fronleichnamsprozession und zur ersten Maiandacht ein Blaskapelle spielt. Wollner frotzelte: "Ich könnte unserem Pfarrer auch raten, Vorschläge für die Gestaltung des Neujahrsempfangs der Stadt zu machen." Dazu Karl Busch: "Ich habe mich klärend eingeschaltet, nachdem das Problem Blasmusik an mich herangetragen wurde."
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