Rücklagen für Ersatz-Bully bilden

Vorsitzender Wolfgang Braun (rechts) dankte Emil und Heinrich Denz (von links) sowie Lothar Meister für ihren langjährigen Einsatz an der Steinwaldloipe. Bild: hfz
Lokales
Waldershof
07.12.2015
14
0

Seit 2005 gibt es keine anteilige Kostenübernahme der Stadt Marktredwitz für die Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe. In den Vorgesprächen zur Jahresversammlung kamen positive Signale von Oberbürgermeister Oliver Weigel. Steigt Marktredwitz wieder ins Boot?

Hauptthemen bei der Hauptversammlung waren die Abrechnung für den Pisten-Bully-Betrieb des Winters 2014/2015, die Änderung des Umlageschlüssels für die Rücklagensicherung sowie die Finanzplanung für einen Ersatz des Pistenspurgeräts. Vorsitzender Wolfgang Braun freute sich, dass nach zehn Jahren erstmals wieder ein Vertreter der Stadt Marktredwitz an der Jahresversammlung der Zweckgemeinschaft teilnahm.

Er erinnerte daran, dass sich die oberfränkischen Nachbarn, aus deren Region viele Nutzer der Loipe kommen, bis 2004 an den Kosten beteiligt hatten. "Umso erfreulicher ist es, dass die Stadt Marktredwitz ihre Gesprächsbereitschaft für die Zukunft anzeigt", wertete Braun die Anwesenheit vom Leiter der Touristinformation, Dominik Hartmann. Im Vorfeld habe es bereits positive Informationsgespräche mit Oberbürgermeister Oliver Weigel gegeben. Wolfgang Braun dankte dem Pisten-Bully-Team, Heinrich und Emil Denz, für ihren vorbildlichen Einsatz beim Spuren der Steinwaldloipen und den Vorbereitungsarbeiten sowie Lothar Meister für sein Organisationsgeschick. Alle drei wurden am Ende der Versammlung für 20-jähriges Engagement ausgezeichnet. Seinen Unmut äußerte Vorsitzender Wolfgang Braun über die Reparaturanfälligkeit des Spurgerätes. Der Pisten-Bully wurde vor zehn Jahren für 100 000 Euro angeschafft. Inzwischen sind Reparaturkosten von etwa 30 000 Euro angefallen, und das bei gerade einmal 1800 Betriebsstunden. "Wir hatten damals unsere Vorstellungen kundgetan, ein für den Steinwald einsetzbares Fahrzeug anzuschaffen. Wir fühlen uns im Nachhinein komplett falsch beraten", ergänzte Braun.

Trotzdem geht der Blick nach vorne. Für den Vorsitzenden bleibt die Hoffnung, dass sich das Gerät noch über mehrere Jahre ohne weitere, größere Reparaturen einsetzen lässt. In dieser Zeit sollten die Rücklagen für eine eventuelle Neuanschaffung gebildet sein.

Eine Änderung ergibt sich bei der Abrechnung für die Einsatzstunden beim Spuren der Loipen. Diese werde nicht mehr über die Sparte Ski des TSV Erbendorf abgerechnet, sondern über die Stadt Erbendorf. Auf eine entsprechende Zusage von Bürgermeister Hans Donko verwies Braun.

Den Winter 2014/15 kam laut Lothar Meister für die Wintersportler im Steinwald etwas verspätet, war aber noch recht zufriedenstellend. Bis Anfang März gab es gute Schneebedingungen in den Höhenlagen. An 26 Tagen war das Spur-Team unterwegs und präparierte herrliche Loipen. Lothar Meister dankte den Verantwortlichen der Zweckgemeinschaft für die sehr gute Zusammenarbeit. Lob galt auch dem Forstbetrieb Waldsassen, den Forstdienststellen, der Forstverwaltung der Stadt Augsburg, der Güterverwaltung Friedenfels und den weiteren Grundstücksbesitzern für ihre Unterstützung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.