Speicher statt Trasse

Lokales
Waldershof
14.04.2015
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Sie sind entschiedene Gegner einer neuen Stromtrasse durch den Steinwald. Doch sie wollen nicht nur Nein sagen, sondern konstruktiv an der Energiewende mitarbeiten.

Ganz im Sinne einer dezentralen Energieversorgung ist am Sonntag, 19. April, eine Messe mit dem Motto "Speicher statt Trasse" geboten. Die Bürgerinitiative "Steinwald sagt Nein zur Monstertrasse" gestaltet den Nachmittag in der Jobst-vom-Brandt-Schule von 14 bis 17.30 Uhr. Die Initiative, die in den Gemeinden Neusorg, Pullenreuth und Waldershof die Gegner der Strompassage Süd-Ost vereint, bietet unter anderem Informationsmöglichkeiten mit lokalen Anbietern von Photovoltaikanlagen, Speichern und weiteren Anlagen zur heimischen Produktion aus erneuerbaren Energien.

Begleitet wird die Ausstellung von Fachvorträgen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Parallel dazu besteht die Möglichkeit der Konsultationsabgabe, betreut von der Bürgerinitiative. Denn die Messe dient auch der Werbung für die zweite Konsultation, sprich Stellungnahme, zum Netzentwicklungsplan. In diesem viele hundert Seiten umfassenden Plan steht auch der Entwurf für die Strompassage Süd-Ost. Er wird den Bürgern erklärt und bietet die Möglichkeit, mit Hilfe von Textbausteinen eine individualisierte Stellungnahme abzugeben. "Die Strompassage bedroht immer noch unsere Region und ist unnötig", schreibt die Bürgerinitiative in der Einladung. Selbst beim Energiedialog mit dem Wirtschaftsministerium sei deutlich geworden, dass für die Versorgungssicherheit Bayerns keine Höchstspannungsgleichstromtrasse nötig sei.

Eingeladen sind Bürger, die eine Stellungnahme abgeben wollen, aber auch alle, die sich einfach für einen Stromspeicher oder erneuerbare Energien in ihrem Haushalt interessieren.
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