Sportlich alles im Lot

Das neugewählte Vorstandsteam des TC Waldershof: sitzend von links Hermann Greger, zweiter Bürgermeister Karl Busch und Michael Sroka; stehend von links Peter Kuchenreuther, Rainer Härtl, Karel Denk, Gerald Heinl, Vereinsreferent Jürgen Ranft und Vorsitzender Herbert Pscherer. Bild: kro
Lokales
Waldershof
25.04.2015
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Der Tennisclub Waldershof geht auch heuer mit 23 (!) Mannschaften in die Medenrunde, die Anfang Mai startet. Der TCW ist damit wieder einer der mannschaftsstärksten Vereine in der Oberpfalz, betont Sportleiter Gerald Heinl.

14 Jugend- und 9 Erwachsenenteams spielen in der Medenrunde, freute sich der Sportleiter in der gut besuchten Jahresversammlung am Donnerstagabend. Der wiedergewählte Vorsitzende Herbert Pscherer ehrte Herbert Matthes für 25 Jahre Mitgliedschaft. Die Auszeichnung nahm für den verhinderten Matthes dessen Schwester Helga Bädermann entgegen.

Pscherer thematisierte die Bewirtung des Tennisheims. Er sei schwierig, geeignete Pächter zu finden. Aktuell liefen wieder Gespräche. Sollte kein Pächter gefunden werden, appellierte Pscherer an die Mitglieder, dass sie den Verein bei der Bewertung unterstützen. Die Mitgliederzahl sank auf 297, was immer noch "sehr passabel" sei. Das Engagement gelte dem Nachwuchsbereich. Auch Asylbewerber- und Flüchtlingskinder, ja ganze Familien könnten im TCW eingebunden werden. Der Vorsitzende ging auch kurz auf eine gemeinsame Vorstandssitzung des TCW mit dem TC Fichtelgebirge ein, die im Februar auf Initiative der Oberfranken stattfand. Ziel sei, eine engere Zusammenarbeit beider Vereine. Grundsätzlich, so Pscherer, sei man nicht dagegen, "dennoch wollen wir nichts übers Knie brechen". Die Idee, eine gemeinsame Kreismeisterschaft im Nachwuchsbereich für die Landkreise Tirschenreuth und Wunsiedel auszurichten, habe er positiv aufgenommen. Pscherer dankte einmal mehr allen Spendern und Sponsoren. Mit Blick auf die neue Medenrunde wusste Sportwart Gerald Heinl, dass die Plätze des TCW bis auf einige Restarbeiten tiptop hergerichtet seien, "die Anlage ist gut in Schuss". Für die zurückliegende Medensaison mit 15 Jugend- und 8 Erwachsenenmannschaften galt das Lob den Mannschaftsführern. Das sportliche Aushängeschild, die neuformierte erste Herrenmannschaft, schaffte in der Bezirksklasse 1 einen hervorragenden zweiten Platz. "Ein toller Erfolg", so Heinl.

Die erste Damenmannschaft spielte in der Kreisklasse und war hier unterfordert. "Die weiteren Mannschaften haben sowohl auf Bezirks-, als auch auf Kreisebene zum Teil hervorragende Platzierungen erreicht." Im Nachwuchsbereich gab es zwei Bezirksmeistertitel zu bejubeln (Junioren 18 und Mädchen 14). Dies sei vor allem den beiden Familien Poersch und Denk zu verdanken.

Auch in den unteren Klassen seien zahlreiche Meisterschaften eingefahren worden. Insgesamt habe der TCW sieben Meisterschaften (sechs bei der Jugend und eine bei den Erwachsenen) feiern können. Heinl: "Das dürfte oberpfalzweit wohl einmalig sein." Bei den Kreiseinzelmeisterschaften habe Waldershof nicht weniger als neun Kreismeisterschaften erringen können. Auch bei überregionalen Turnieren seien die Nachwuchs-Cracks des TCW sehr erfolgreich gewesen. In Vertretung von Jugendwart Karel Denk lieferte Sabine Heinl einen Kurzbericht. Von 103 Kindern und Jugendlichen nehmen 80 Tennisunterricht bei den beiden Trainern Karel Denk und Claus Combe. Seit einigen Jahren werde beim TCW auch Tennis für Kinder aus dem Kindergarten angeboten - 16 bis 18 Kinder machen hier mit. Heinl dankte in diesem Zusammenhang der Stadt für die Unterstützung.

Ein Trainingslager für die Aktiven, die Teilnahme am Waldershofer Ferienprogramm sowie ein Weihnachtshallenturnier rundeten die Aktivitäten ab. Vorsitzender Pscherer: "Im Jugendbereich wird bei uns phantastische Arbeit geleistet."
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