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Lokales
Waldershof
14.03.2015
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Auch wenn das aktuelle Haushaltsvolumen von 14,78 Millionen Euro 15 Prozent unter dem des Vorjahrs liege, "enthält es doch viele zukunftsweisende Investitionen", fasste Mario Rabenbauer zusammen, Sprecher von CSU und Wählerbund.

Die Basis lege das "umsichtige und wirtschaftliche Handeln in den Vorjahren". Wichtig sei, dass die Stadt Waldershof 2015 keine Neuverschuldung eingeplant habe. Rabenbauer: "Wir kommen mit dem Geld aus, das wir aus Steuern und Beiträgen einnehmen - ein wichtiges Zeichen in unruhigen Zeiten." Wichtig war dem Fraktionssprecher in der Haushaltsrede: "Gutes Wirtschaften lohnt sich immer und muss auch weiterhin oberste Priorität haben."

Rekordgewerbesteuer

45 Prozent aller Einnahmen stammen aus der Gewerbesteuer, hatte Mario Rabenbauer ausgerechnet. Der eingeschlagene Weg sei deshalb auch der richtige für die Zukunft: Den Unternehmen am Ort, aber auch Interessenten von außerhalb Möglichkeiten zur Ansiedlung und Expansion bieten. 2014 habe mit 5,98 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen ein Rekordergebnis gebracht. Zu verdanken sei dies 91 Gewerbetreibenden. Doch wer stark sei, müsse auch viel tragen. Mit 2,7 Millionen Euro komme knapp ein Zehntel der Kreisumlage aus Waldershof. Glücklich könne man sich schätzen, dass der Abbruch der Rosenthal-Gebäude mit 1,1 Millionen Euro weniger als die Hälfte des Geschätzten koste. "Mit einer Förderung von 750 000 Euro können wir dieses Mammut-Projekt stemmen." Beste Grundlagen würden den Kindern der Jobst-vom Brandt-Schule geboten. 37 000 Euro stehen hier im Haushalt - für School-Pads, White-Board und eine moderne Lernlandschaft. Mario Rabenbauer: "Wir sind hier auf der Höhe der Zeit und bieten unseren Kindern einen erstklassigen Start auf ihrem Bildungsweg." Für den Straßenunterhalt seien 220 000 Euro vorgesehen. Wasserver- und -entsorgung belaste den Haushalt mit 314 300 Euro. Die Förderung der Sportvereine in Poppenreuth und Waldershof schlage mit 40 000 Euro zu Buche. Gut angelegtes Geld, so Rabenbauer. Sein Fazit: Große Investitionen prägen den Haushalt und ziehen weitere nach sich. Waldershof müsse in den Folgejahren Schulden aufnehmen. Der Zeit mit hohen Ausgaben müsse eine Zeit der Konsolidierung folgen.
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