Verbrecher weltweit

Lokales
Waldershof
06.03.2015
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Künftig zweimal im Jahr will die Stadt örtlichen Firmen Informationen zu speziellen Themen vermitteln. Am Donnerstag ging es um die IT-Sicherheit.

"Alles ist im Wandel" - so hieß Bürgermeisterin Friederike Sonnemann die Firmen-Vertreter willkommen, die zum 1. Waldershofer Unternehmer-Workshop ins Rathaus kamen. "Wir wollen unseren Unternehmen in Waldershof Nutzen bieten."

Referent war Rolf Brilla von der Firma Procomp. Er sprach darüber, wie Unternehmen sich vor Hackerangriffen und Wirtschaftsspionage schützen können, welchen Gefahren sich Unternehmen stellen müssen und was in Sachen Datenschutz zu beachten ist. Immer mehr kriminelle Energien tummelten sich im IT-Markt - ausschließlich mit dem Ziel Unternehmen auszuspionieren. Es gebe innovative und zukunftsfähige Losungen, wie Sicherheit und Effizienz am heimischen Firmen-PC zu schaffen seien. Es beginne schon mit der Gebäudesicherheit. "In die Firmenzentrale dürfen nur befugte Menschen kommen." Brilla regte Zugangskontrollen für Personen an.

Der Referent riet zu Einbruchmeldeanlagen. Und eine Videoüberwachung etwa könne später auch der Aufklärung dienen, vor allem aber sei sie gut für die Abschreckung. Die Überwachung durch Videokameras aber müsse deutlich angezeigt werden. "Geheime Videoüberwachung gibt es nicht", so der Sprecher. "Wir überwachsen die Gebäude von Cube oder Ponnath mit unseren hochauflösenden Videogeräten per Computer", nannte Brilla die Unternehmen in Waldershof und Kemnath als Beispiele. Weiteres Thema waren die möglichen Gefahren für die IT in einem Unternehmen. "Verbrecher sitzen auf der ganzen Welt und bekommen Einblicke in Betriebsabläufe der Unternehmen vor Ort", sagte Brilla und meinte: "Es wird mit Sicherheit nicht einfacher werden".

Dagegen gebe es Sicherheitsmaßnahmen, die auch angewandt werden müssten. Auf den Rechnern müssten Firewall, E-Mail-Schutz, Spamfilter und Antivirus-Programme installiert sein. Wichtige Nachrichten müssten verschlüsselt, Passwörter ständig gewechselt werden. Den Unternehmern riet der Experte, ihre Mitarbeiter für die IT-Sicherheit zu sensibilisieren.
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