Viel Arbeit, aber kaum Gewinn

Neuwahlen beim TSV Waldershof: Im Bild von links Gerhard Greger, Peter Wildgans, Wolfgang Schricker, Johannes Sonnemann, Daniel Friedrich, Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, Olaf Korf und Bernd Aßmann. Bild: lpp
Lokales
Waldershof
29.10.2014
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"Ist das Fest noch modern?", fragt nicht nur Vorsitzender Bernd Aßmann. Was aber ändern? Denn finanziell fiel das Hammerrangfest des TSV Waldershof bescheiden aus.

Aßmann sprach in der Rückschau von einem "normalen" Jahr mit einer außergewöhnlichen Schlemmermeile. Aufgrund der angebotenen Köstlichkeiten wie Schwammerbröih, Dotsch und Dorschenkraut sei ein beachtlicher finanzieller Erfolg eingefahren worden.

Anders allerdings beim Hammerrangfest. Viele Tage Vorbereitung, drei Tage und Nächte unentwegter Einsatz zahlreicher Helfer, aber ein mehr als mageres finanzielles Endergebnis, bedauerte TSV-Vorsitzender Bernd Aßmann, der in der Jahreshauptversammlung dazu aufforderte, über eine Neuausrichtung des Konzepts nachzudenken.

Aßmann lobte den Zusammenhalt im TSV. Das ehemalige Stadtfest, nun Hammerrangfest, habe Tradition, die fortgeführt werde. "Aber wie kann man die Jugend motivieren? Welche Neuheiten müssen wir bieten?" Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, die dem gesamten TSV-Vorstandsteam für das Engagement dankte, schlug vor, ein Komitee zusammen mit der Stadt zu bilden. "Die Unterstützung der Stadt habt ihr."

Einen Blick in die Statistik gewährte Peter Wildgans. Der 536 Mitglieder zählende Verein (31 Neuzugänge und 25 Austritte) hat drei Ehrenmitglieder und 136 weibliche Mitglieder. Rund ein Drittel der TSV-Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Bernd Aßmann informierte kurz über die finanziellen Verhältnisse des TSV und verwies auf Investitionen in sechsstelliger Höhe. Viel Geld sei in den Unterhalt des Sportplatzes gesteckt worden. Die etwa 30 Mitglieder, die die Jahresversammlung des TSV besuchten, zeigten sich mit der Führungsmannschaft vollauf zufrieden. Sie sprachen dem Vorstandsteam mit Bernd Aßmann, Wolfgang Schricker, Daniel Friedrich, Gerhard Greger, Johannes Sonnemann und Peter Wildgans erneut das Vertrauen aus. Lediglich für den nicht mehr zur Wahl stehenden Manfred Greger wurde Olaf Korf neben Jürgen Greger zum Kassenprüfer bestimmt.
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