Waldershofer Scherdel-Werk schreibt Erfolgsgeschichte
Stanzen, biegen und wachsen

Mit einer Torte, verziert mit der Beschriftung "25 Jahre Werk Waldershof", überraschte Tanja Sommer (links) Werksleiter Martin Zeis und dankte für seine Leistungen um den Standort Waldershof. Bild: öt
Lokales
Waldershof
28.10.2015
70
0
Kräftiger Beifall brandete zum Ende des offiziellen Teils der Jubiläumsfeier am Samstag auf. Mitarbeiter der Firma Scherdel Stanz- und Biegetechnik überreichten an Werksleiter Martin Zeis als Anerkennung für seine Leistungen um den Standort Waldershof eine Torte, verziert mit der Beschriftung "25 Jahre Werk Waldershof".

Die Firma "Scherdel Waldershof GmbH & Co. KG" war am 25. Juli 1990 im Beisein hochrangiger Politiker eingeweiht worden. Möglich gemacht hatte diesen Neubau der Erwerb der Firma MECO durch die Firmengruppe Scherdel im Jahr 1988. Was in Marktredwitz 1964 mit einem ersten zentralradgetriebenen Universal-Stanz- und Biegeautomaten, Fabrikat Bihler, begann, fand dort ausreichend Platz für eine stete Fortentwicklung. Ab 1989/90 unter der Werksleitung von Wilhelm Leidl und ab dem Jahr 2000 unter Werksleiter Diplom-Ingenieur Martin Zeis wurde der Maschinenpark stetig erweitert. Heute besitzt alleine das Werk Waldershof 57 dieser Maschinen.

Damit fertigen die Mitarbeiter komplizierte Teile, die von in Automatikgetrieben eingesetzten Federstützblechen über sogenannte Rückschlussbleche - dreilagige Hülsen für Stabzündspulen - und Federhülsen für Common-Rail-Injektoren bis hin zu Sicherheitsteilen für Autobremsen und Polringen für elektrische Servomotoren reichen.

Enorme Investitionen

Im Laufe der Jahre stiegen die Materialdicken und die Festigkeiten des verwendeten Bandstahls. Dies erforderte höhere Stanzkräfte von den Maschinen. Deshalb investierte die Firma in immer größere, leistungsfähigere und moderne Automaten und Stanzen. In das neue Werk integriert wurde bereits 1990 eine moderne CAD-gestützte Werkzeugkonstruktion, die Instandhaltung von Werkzeugen, die Reinigungs- sowie Wärmebehandlung und die Verpackung der Fertigteile. Schon 2003 erwiesen sich die Räumlichkeiten als zu klein und ein erster Anbau mit 800 Quadratmeter Fläche wurde erstellt. Im Jahr 2006 mussten 14 kleinere Bihler-Automaten vom Typ GRM 25, GRM 35 und GRM 40 aufgrund Platzmangels an den Standort Röslau ausgelagert werden.

2006 startete die nächste Erweiterung der Produktionsfläche mit 1600 Quadratmetern und nur sieben Jahre später wurden die Fertigungsflächen um weitere 3200 Quadratmeter vergrößert. (Hintergrund)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.