Weiterbildung vermittelt Mitarbeiterinnen der Seniorenhäuser Sicherheit in letzter Lebensphase ...
Dem Sterben ein Zuhause geben

Lokales
Waldershof
11.12.2014
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Die Achtung vor der Menschenwürde fordert, dass niemand einsam sterben sollte. Ängste, Schmerzen und Beschwerden müssen gelindert werden. Außerdem soll es - wenn möglich und von den Betroffenen gewünscht - noch mehr Raum für Gespräche über Sinn- und Glaubensfragen auch für Angehörigen geben. Das ist das Fazit einer Fortbildung über Sterbebegleitung und Hospizarbeit. Dazu kamen Mitarbeiterinnen aus den Senioren-Servicehäusern Fuchsmühl, Waldershof und Hainsacker zusammen.

Die Teilnehmerinnen haben in ihrem beruflichen Umfeld häufig Kontakt mit Sterbenden. Sie erarbeiteten gemeinsam wichtige Grundsätze und stimmten überein, wie wichtig die Kommunikation, Wahrnehmung und nicht zuletzt das körperliche Wohl des sterbenden Menschen sind. Passendes Filmmaterial vertiefte die Thematik. Über Seelsorge und Sterbegebete referierte ausführlich Pfarrer Martin Schlenk aus Mitterteich. Konkrete Anregungen zum Umgang mit Sterbenden steuerte Inge Lehner aus Wiesau bei. Die Mitarbeiterin beim ambulanten Hospizdienst des Caritasverbandes Tirschenreuth blickt auf langjährige Erfahrung zurück. Außerdem stand zur Debatte, wie weit die Angehörigen in ihrer Trauer begleitet werden können.

Wie sinnvoll Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten sind, war ein weiteres Thema. Am Ende waren sich die Mitarbeiterinnen einig: Die zwei Tage brachten enorme Sicherheit und Kraft für den Arbeitsalltag.
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