Zwei Ws, die zusammenpassen

Lokales
Waldershof
21.07.2015
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"Waldershof und Wirtschaft - das passt zusammen", resümierte CSU-Fraktionssprecher Mario Rabenbauer in der Stadtratssitzung. Ihn und seine Kollegen freuten zahlreiche Bauvorhaben.

Gleich mehrere Bauanträge und eine Voranfrage lagen in der jüngsten Sitzung auf dem Tisch der Räte. Sie befürworteten die Maßnahmen einstimmig. Auch zwei Firmen hatten Anträge eingereicht. Der Tekturplan für das Fahrrad-Logistikzentrum im Gewerbegebiet "Westlich der Marktredwitzer Straße" sieht unter anderem eine Vergrößerung der Halle 6 vor. Zudem sollen noch zwei weitere Hallen angebaut werden. Durch das Verschieben der Trasse der künftigen Ortsumgehung nach Süden werde die überbaubare Grundstücksfläche für Cube wachsen, informierte zweiter Bürgermeister Karl Busch, der die Sitzung leitete. Dem Tekturplan, so Busch, stehe nichts entgegen. Ein Bauantrag kam vom Scherdel-Logistikzentrum im Gewerbegebiet an der Rodenzenreuther Straße. Geplant ist eine Überdachung des Verladebereichs. Auch dagegen gab es keine Einwände.

Wegesanierung

Einstimmig war der Stadtrat der Meinung, die Waldwirtschaftswege in Walbenreuth und in Masch zu sanieren, da beide Wege in einem sehr schlechten Zustand seien. Würde nichts unternommen, werde es noch schlimmer. Der Waldwirtschaftsweg in Masch ist 1650 Meter lang und erschließt eine Fläche von 53 Hektar, verteilt auf fünf Eigentümer. Der Weg in Walbenreuth ist 2600 Meter lang (90 Hektar, verteilt auf 44 Eigentümer). Gemäß einer früheren Vereinbarung trägt die Stadt Waldershof 25 Prozent der Instandsetzungskosten. Den Rest müssen die Anlieger übernehmen.

Gebilligt haben die Räte die dritte Änderung des Bebauungsplans für das Wohngebiet "Nördlich der Ringstraße". Dies soll die Errichtung von vier Garagen im Bereich Ecke Ringstraße/Martin-Luther-Straße ermöglichen. Dazu Mario Rabenbauer (CSU): "Unglaublich, welch ein Aufwand wegen des Baus dieser vier Garagen betrieben werden muss." Aufwendige schalltechnische Untersuchungen sind beim Baugebiet "Im oberen Kirchsteig" notwendig, weil hier ein Wohngebiet an ein Gewerbegebiet angrenzt. Aktuell, so Geschäftsleiter Josef Kaiser, stecke man mitten im Verfahren. Eine Erweiterung des Baugebiets noch in diesem Jahr könne man jedoch wohl nicht mehr beschließen, da die Ergebnisse abgewartet werden müssten.

Josef Kaiser wies darauf hin, dass am 28. Juli um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Wettbewerb zur Gestaltung des neuen Waldershofer Kreisverkehrs ausgewertet werde. Es gehe darum, eine Vorauswahl zu treffen, um die Vorschläge dann dem Straßenbauamt zu unterbreiten. Das entscheide, was realisierbar sei.

Wasserleitungsbau

Ab 27. Juli beginnt der Wasserleitungsbau im Bereich Walbenreuther Straße, Josefstadt und Stadtpark. Teilweise werde es zu Straßensperrungen kommen. Ende Oktober soll diese Baumaßnahme abgeschlossen sein. Die Kosten betragen rund 256 000 Euro. Kaiser bat die Anwohner um Verständnis, sollte es zu Beeinträchtigungen kommen.

Stadtrat Günter Raithel (SPD) berichtete über den Besuch der Abschlussveranstaltung des Projekts "Die barrierefreie Kommune" in Neumarkt. Eine der Modellkommunen sei Mitterteich. Raithel kündigte an, dass er in einer der Herbstsitzungen des Waldershofer Stadtrates eine erste Bestandsaufnahme und eine Analyse zur Barrierefreiheit in Waldershof vorlege.
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