Asyldebatte in Waldershof
FW-Stadträtin Michaela Härtl fordert Beschränkung auf Familien

Politik
Waldershof
21.01.2016
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Waldershof. (hd) "Selbstverständlich gebietet es die Menschlichkeit und die christliche Nächstenliebe, notleidenden Menschen hilfreich zur Seite zu stehen", meldet sich Stadträtin Michaela Härtl (Freie Wähler) in der Diskussion zur geplanten Unterkunft für mindestens 150 Asylsuchende in Waldershof zu Wort. "Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass die Waldershofer Bürger sehr gerne helfen wollen und dies auch bereits tun." Ilona Pirner, Annemarie Maier, Rita Bächer und Johannes Sippl unterrichten Asylsuchende beispielsweise sechs Stunden pro Woche ehrenamtlich im Waldershofer Leseclub im Alten Rathaus in der deutschen Sprache und leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Integration, schreibt Michaela Härtl in einer Stellungnahme an unsere Zeitung. "Es handelt sich hier ausnahmslos um Familien, die lernbegierig sind und sich auch integrieren wollen."

Wichtig sind Michaela Härtl folgende Punkte: Dezentrale Unterbringung - kein Bau eines Wohnheims; weder am geplanten Standort noch an irgendeinem anderen Standort in Waldershof

Deutliche Reduzierung der Anzahl von Asylsuchenden

Beschränkung auf Familien

Michaela Härtl: "Mit diesem Ansatz werden wir allen Menschen in Waldershof gerecht und können zudem helfen. Wir müssen uns allerdings nicht zu Erfüllungsgehilfen des Landratsamtes und der Kewog machen lassen. Waldershof sollte seinen Weg selbst bestimmen."
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