Bürgermeisterin diskutiert mit Vereinen über die Möglichkeiten der Integration
"Das Gespräch lässt mich hoffen"

Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung erreichen.
Politik
Waldershof
26.02.2016
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Es gab nur zwei Themen: Bau einer Gemeinschaftsunterkunft für bis zu 150 Asylsuchende durch die Kewog und Integration der Flüchtlinge. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann hatte am Mittwochabend die Spitzen aller Vereine eingeladen und wollte wissen, wie sie dazu stehen.

Rund 60 Frauen und Männer, Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus den Vereinen, kamen ins Rathaus. Wie Bürgermeisterin Friederike Sonnemann auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet, war ein Großteil der 54 Vereine vertreten. Sie spricht von einer intensiven und leidenschaftlichen Diskussion. "Mein Ziel war es zu ergründen, wie weit sich die Vereine in die Arbeit zur Integration der Flüchtlinge einbringen können. Das Gespräch lässt mich hoffen, dass dies gelingen wird." Die Vereine bilden eine wichtige Basis, so Sonnemann.

Schritt für Schritt


"Ich setzte weiter auf Transparenz. Das habe ich auch vor den Vertretern der Vereine betont", berichtet die Bürgermeisterin. Neueste Infos will sie auf der Homepage der Stadt (www.waldershof.de) veröffentlichen. Gegenüber unserer Zeitung sagt sie: "Nach dem Gespräch mit unseren Vereinen bin ich zuversichtlich, dass wir eine machbare Lösung erreichen." Schritt für Schritt wolle sie weiter ans Thema herangehen "und dabei die Menschen vor Ort mitnehmen". Bereits am Dienstag fand ein Gespräch mit den Geistlichen der Stadt, Pfarrer Bernd Philipp und seinem evangelischen Kollegen Andreas Kraft, statt. Auch hier hat Sonnemann ihre Position vertreten. Sie wollte die Meinung der Seelsorger hören und wissen, welche Hilfestellungen sie in puncto Flüchtlinge und Asyl geben können. Beide Pfarrer hätten versichert, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten bereit seien Integrationsarbeit zu leisten.

Kompromisse


Hoffnung mache zudem eine Aussage von Landrat Wolfgang Lippert, der in der Kreisausschusssitzung erklärte, dass Kompromisse gesucht werden müssen. "Wir sind gerne bereit zu helfen, aber in einem vertretbaren Rahmen", bekräftigt einmal mehr Bürgermeisterin Friederike Sonnemann.
Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung erreichen.Bürgermeisterin Friederike Sonnemann
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