Bürgermeisterin Friederike Sonnemann sichert Solidarität zu
"Es muss für Waldershof verkraftbar sein"

Politik
Waldershof
23.02.2016
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Bürgermeisterin Friederike Sonnemann hätte sich eine größere Resonanz gewünscht. Sie hatte vor einigen Wochen dazu aufgerufen, bis 22. Februar freie Wohnungen für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Waldershof zu melden. Doch die meisten Wohnungen waren nicht geeignet, bedauert Sonnemann im Gespräch mit unser Zeitung. Nur drei mögliche Immobilien konnte die Stadt dem Landratsamt melden, das nun die Eignung prüft.

Wichtig ist Friederike Sonnemann in der Debatte zum Bau einer Gemeinschaftsunterkunft für bis zu 150 Asylsuchende in Waldershof: "Ich habe nie gesagt, dass wir keine Flüchtlinge aufnehmen wollen." Auf die Zahl komme es an. "Es muss für Waldershof verkraftbar sein." Zusätzlich 150 Flüchtlinge seien zu viel. Solidarität bedeute, "dass wir Asylsuchende aufnehmen, aber nicht nach dem Motto: Wir machen das."

Noch einmal versichert die Bürgermeisterin: "Die Stadt würde das Grundstück, auf dem die Kewog die Gemeinschaftsunterkunft errichten möchte, kaufen, um dann selbst etwas zu bauen." Natürlich würde Waldershof kleiner als die Kewog planen. Das aber erhöhe die Chance, dass die Integration gelinge.
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