Dezentral statt dicht gedrängt

Politik
Waldershof
30.01.2016
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Stadträtin Michaela Härtl (Freie Wähler) verwies auf einen NT-Bericht, in dem der Kemnather Polizeichef zur dezentralen Unterbringung von rund 60 Flüchtlingen Stellung nehme. Diese Form werde von ihm begrüßt. Denn wenn zu viele Menschen zu dicht gedrängt wohnen müssten, häuften sich Konflikte. Härtl plädierte deshalb in Waldershof nach einer Lösung zu suchen, die eine dezentrale Unterbringung ermögliche. Doch Landrat Wolfgang Lippert dämpfte die Hoffnungen. "Dezentrale Plätze - das ist ausgereizt." Der Landkreis finde die nötigen Wohnungen nicht. Lippert: "Wir kommen um Gemeinschaftsunterkünfte nicht herum."

Das griff Bürgermeisterin Friederike Sonnemann auf und verwies auf Immenreuth: "Da stehen Gebäude leer. Bei uns muss neu gebaut werden." Mehrfach bedauerte Sonnemann, dass sieben Gemeinden im Landkreis noch keinen Flüchtling untergebracht hätten. Sie pochte auf eine verbindliche Quote für alle.
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