Dr. Hans-Peter Friedrich bei der CSU Waldershof
Mit dem Nachbarn eng verzahnt

Mit einem Spaziergang stimmten sich die Teilnehmer auf die Diskussion mit Dr. Hans-Peter Friedrich (vorne, Zweiter von rechts) ein. Bild: fpoz
Politik
Waldershof
16.09.2016
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Dr. Hans-Peter Friedrich besucht die Waldershofer CSU. Seine Forderung: Das fehlende Vertrauen der Bürger in die Politik zurückgewinnen. Lokale Themen spielen bei dem Treffen kaum eine Rolle. Im Fokus stehen die Asylpolitik und die Zukunft der EU.

Zahlreiche Mitglieder des CSU-Ortsverbandes nutzten das Angebot, um mit Dr. Hans-Peter Friedrich, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, ins Gespräch zu kommen.

Weitere Gäste des Treffens waren der CSU-Bundestagsabgeordnete Reiner Meier, der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß und der stellvertretende Landrat Dr. Alfred Scheidler. Die Teilnehmer trafen sich beim Kösseinebad und machten dort einen Abstecher zu den drei Bäumen für die Deutsche Einheit, die in diesem Jahr gepflanzt worden waren. Dort erklärte Initiator Werner Erhardt die Hintergründe der Aktion - Sinnbild für das Zusammenwachsen in Deutschland nach der Wiedervereinigung.

Lob für klare Politik


Anschließend wanderte die Gruppe zum Café Jakob nach Rodenzenreuth. Reiner Meier lobte zu Beginn der Informationsrunde die Arbeit von Friedrich, der für eine klare Politik im Sinne der CSU stehe, beständig den Kontakt zur Parteibasis suche und die Volksmeinung auch nach oben vertrete. Zur Arbeit der CSU vor Ort stellte Meier fest, dass die Verzahnung an der Basis zwischen Waldershof und Marktredwitz und auch auf Bezirksebene sehr gut funktioniere.

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß machte deutlich, dass die Politik für die Region für ihn und die Bundestagskollegen oberste Priorität habe. Zur Zeit werde allerdings nur noch die Asylproblematik in der Bevölkerung diskutiert, weil diese fast alle Menschen bewege. Dr. Hans-Peter Friedrich machte deutlich, dass die Zusammenarbeit über die Bezirksgrenzen hinweg durch viele gemeinsame Herausforderungen gewachsen sei und allen klar sei, dass die Region nur gemeinsam vorangebracht werden könne. "Wir sehen uns als gemeinsame Region, bei der auf allen Ebenen die Chemie passt", ergänzte Friedrich.

Ehrenamt wird wichtiger


Das ehrenamtliche Arbeiten in der Kommunalpolitik werde in Zukunft noch wichtiger. Und was bewegt die Menschen? Dr. Hans-Peter Friedrich sagte, dass die Themen Asylpolitik, die Europäische Union mit ihrer "Einmischungspolitik", die Terrorgefahr, die Angst vor Überfremdung die Menschen verunsichere. "Viele Bürger fühlen sich in ihren Lebensgewohnheiten und in ihrer Identität bedroht." Die Menschen hätten Angst, dass Deutschland von außen verändert werde "und dies nicht nur durch Flüchtlinge", war sich Friedrich sicher.

Seine Forderung: "Wir müssen unser Land und unsere Kultur für uns reklamieren. Rhetorik allein löst keine Probleme." Dazu gehöre es, Obergrenzen für Flüchtlinge festzusetzen. Der Abgeordnete hoffte zudem, dass sich rechtspopulistische Parteien in Deutschland nicht halten können.
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