Hart arbeiten, stark feiern

Holen wir lieber für Bayern das Optimale heraus.
Politik
Waldershof
10.04.2016
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Viel Applaus bekam Staatssekretär Albert Füracker für seine kämpferische und pointierte Rede zum 70-jährigen Bestehen der CSU Waldershof. Zum Thema Asyl sagte er: "Integration kann nur gelingen, wenn wir unsere Bevölkerung nicht überfordern."

CSU-Bezirksvorsitzender Albert Füracker aus Neumarkt stellte in seiner gut einstündigen Festrede heraus: "70 Jahre CSU bedeutet 70 Jahre Kampf für Bayern." Deshalb halte er von Plänen, die CSU auf ganz Deutschland auszudehnen, gar nichts. Füracker: "Holen wir lieber für Bayern das Optimale heraus." Die CSU sei eine konservative Partei, die den Spagat von der Bewahrung der Werte hin zu positiven Veränderungen in der Gesellschaft geschafft habe. Konservativ bedeute, das Feuer weitergeben für die Fortschritt. Albert Füracker berichtete, dass er mit großer Freude nach Waldershof gekommen sei, obwohl er eigentlich schon abgesagt hatte. "Im Bezirk gibt es 440 Ortsverbände, ich kann nicht überall sein." Doch eine E-Mail von Ortsvorsitzendem Mario Rabenbauer habe ihn umstimmen können. Er treffe hier auf einen sehr aktiven CSU-Ortsverband und eine engagierte Frauen-Union, sie sich seit sieben Jahrzehnten beziehungsweise zwanzig Jahren für die Stadt und für die Heimat einsetzten. Schade fand er, dass Angela Burger, die Vorsitzende der Frauen-Union, krankheitsbedingt fehlte, "denn sie sagt ihre Kritik in aller Deutlichkeit".

Breite Basis


Neben der CSU gebe es wohl keine Partei, die seit 70 Jahren so viele Erfolge feiern könne "und die von einer breiten Basis getragen wird". Die CSU sein eine Volkspartei, eine Partei für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Mehrheitsentscheidungen müsse man akzeptieren. "Nur so funktioniert eine Demokratie." Das C in der CSU stehe für ein christliches Menschenbild, das S für eine engagierte Sozialpolitik. "Wir sind keine Partei der Neidhammel, sondern wir freuen uns über jeden wirtschaftlichen Erfolg." Soziale Politik bedeute, dass die Leistungsfähigen den Schwachen helfen. Dafür stehe die Union, was Gemeinschaft heiße. Viele Menschen rund um den Globus möchten gerne in Deutschland leben, "darauf dürfen wir stolz sein", so Füracker. Er nahm auch zur aktuellen Asylpolitik Stellung und betonte, dass Bayern nicht alle Flüchtlinge aufnehmen könne. Der bayerische Weg sei der richtige.

Albert Füracker kam auch auf den ausgeglichenen Staatshaushalt und die "gut funktionierenden Kommunen" zu sprechen. Städte und Gemeinden seien in den vergangenen beiden Jahren mit so viel Geld bezuschusst worden wie noch. Beispielhaft sei der Breitbandausbau. Von den 2056 Gemeinden in Bayern hätten sich 1946 für das schnelle Internet entschieden. Die CSU setze bei der Kindererziehung auf Elternverantwortung. "Die Eltern können ihre Kinder besser erziehen, als dies der Staat kann." Resümee von Albert Füracker: "Die CSU ist in der Familienpolitik unschlagbar."
Holen wir lieber für Bayern das Optimale heraus.Albert Füracker
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