Neue Bürgermeisterin in Waldershof
Bürgermeisterin ist glücklich

Karin Linke, Gerhard Greger, Erna Lampert, Friederike Sonnemann, Erich Totzauer und Vorsitzender Uwe Sonnemann (von links) leiten die Geschicke der Waldershofer SPD.
Politik
Waldershof
10.03.2015
73
0

Die SPD in der Kösseinestadt ist zufrieden. Schließlich hat der Wahlkampf unter dem Motto "Frischer Wind für Waldershof" zwei zusätzliche Sitze im Stadtrat und den Bürgermeisterposten gebracht.

Die neue Bürgermeisterin ist von "null auf hundert" durchgestartet, freute sich Stadtrat Gerhard Greger in der Hauptversammlung. Ortsvereinsvorsitzender Uwe Sonnemann erinnerte an zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten. Als Beispiele nannte er Betriebsbesichtigungen, die Beteiligung am Ferienprogramm und den politischen Aschermittwoch mit dem Kabarett "Kultur 2-3-4" aus Marktredwitz. Sehr aktiv seien Kandidaten und Helfer den Kommunalwahlkampf angegangen, sagte Sonnemann. So gab es in zehn Ortsteilen "Glühweingespräche". Vor der Stichwahl um den Chefsessel im Rathaus wurden Tausende von Blumen verteilt.

Offene Kandidatenliste

Den Erfolg bei der Stadtratswahl führte Uwe Sonnemann auf die ausgewogene, offenen Kandidatenliste und einen Wahlkampf ohne Diffamierung und Parteischublade zurück. Gerhard Greger berichtete von einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Freien Wählern im Stadtrat. Er hoffte, dass das ganze Gremium die anstehenden Projekte unterstützt.

Friederike Sonnemann sagte im Rückblick auf die gewonnene Wahl: "Wir haben uns durch Provokationen nicht von unserem Weg abbringen lassen. Meine Wahlversprechen werden nach und nach abgearbeitet. Ich bin eine glückliche Bürgermeisterin." Im Rückblick auf ihre erste Amtsperiode im Stadtrat sagte Sonnemann: "Wir konnten auch schon zu zweit einiges bewegen. Der Zuspruch aus der Bevölkerung war mit ausschlaggebend, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren und für frischen Wind zu sorgen." Der Stadtrat sei ein wertvolles Instrument, in dem die Zusammenarbeit zum Wohle aller Einwohner Priorität habe.

Frischer Wind zu spüren

Uli Roth, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Tirschenreuth, stellte zufrieden fest, dass der "frische Wind aus Waldershof" in der ganzen Steinwaldregion zu spüren sei. Über die Arbeit im Kreistag sagte er, dass die Haushaltskonsolidierung oberste Priorität habe. Dabei müsse auch die Personalsituation des Landratsamtes auf den Prüfstand.

23 Jahre im Stadtrat

Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender bleibt Uwe Sonnemann, Stellvertreter ist Helmut Langer, Kassiererin Erna Lampert, Schriftführerin Karin Linke, Beisitzer Erich Totzauer, Organisationsleiter Gerhard Greger. Als Delegierte vertreten den Ortsverband Friederike und Uwe Sonnemann, Stellvertreter sind Gerhard Greger und Karin Linke.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Gisela Schnurrer ausgezeichnet. Sie war 23 Jahre im Stadtrat und 7 Jahre im Kreistag tätig. Uwe Sonnemann dankte für 40 Jahre gelebte Sozialdemokratie und prägende Mitarbeit im Stadtrat.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.