Plus bei der Sicherheit

Nicht nur zweiter Bürgermeister Karl Busch (rechts) freut sich über den Verkehrsspiegel an der Ecke Friedenfelser Straße/Walmbachstraße in Poppenreuth. Mit im Bild (von links) dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner, die Anwohner Gerda und Siegfried Steinhauser, Erna Köllner sowie die Stadträte Hilde Schug und Michaela Härtl. Bild: jr
Politik
Waldershof
05.07.2016
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Was lange währt, wird endlich gut. Jahrelang kämpften die Poppenreuther mit ihrem Stadtrat und heutigen zweiten Bürgermeister Karl Busch um einen Verkehrsspiegel an der Ecke Friedenfelser Straße/Walmbachstraße. Nun ist der Spiegel montiert.

Poppenreuth. 500 Euro gab Karl Busch für das Plus an Sicherheit in Poppenreuth aus. Bei der Vorstellung des Spiegels betonte Busch, dass er schon "seit Jahren für einen Spiegel an dieser unübersichtlichen Stelle" kämpfe.

Obwohl er einen Ortstermin ansetzte und dabei die Gefahr deutlich erkennbar geworden sei, hätten die zuständigen Behörden von einem Verkehrsspiegel abgesehen. Bei einer Verkehrsschau seien Vertreter von Polizei, Landratsamt sowie Staatlichem Bauamt Amberg-Sulzbach vor Ort gewesen.

Ihre Position: Ein Spiegel bringt an dieser Stelle keinen erkennbaren Nutzen, blickte Busch nun zurück. Er erkundigte sich beim Landratsamt Tirschenreuth, ob nicht die Stadt Waldershof in Eigenregie einen Verkehrsspiegel montieren könnte. "Das Landratsamt hat dies mit einem klaren Ja beantwortet." Daraufhin erteilte Karl Busch den Auftrag. Unverständlich bleibt für ihn, dass wegen 500 Euro bislang die Sicherheit von Menschen fahrlässig aufs Spiel gesetzt worden sei. Viele Poppenreuther, so Busch, fragten sich: "Muss erst etwas passieren, bevor die Behörden aktiv werden." Zwei leichtere Unfälle habe es bereits an dieser Stelle gegeben. Die Anschaffung des Spiegels sei in Absprache mit Bürgermeisterin Friederike Sonnemann erfolgt. Das Geld stammt aus dem freien Verfügungsfonds (2000 Euro) der ersten Bürgermeisterin, die ihrem Stellvertreter Karl Busch davon 500 Euro zur Verfügung stellte. Busch nahm den gesamten Betrag für den Spiegelkauf. Sein abschließender Dank galt all den Stadtratskollegen, die ihn unterstützt haben.
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