SPD geschlossen gegen Gemeinschaftsunterkunft - CSU verlangt mehr Betreuung
"In attraktivster Lage"

"Herr Landrat, nehmen Sie unsere Bedenken ernst", appellierte Waldershofs Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (rechts) an Wolfgang Lippert (links). Bild: hd
Politik
Waldershof
30.01.2016
372
0

"Es brennt. Wir brauchen Unterkünfte", warb Landrat Wolfgang Lippert in der Stadtratssitzung um Solidarität. Er versicherte auf Nachfrage von Jürgen Ranft (SPD): "Die Kewog macht bei dem Projekt keinen Reibach."

Angesichts der wohl eingeschränkten Entscheidungsmöglichkeiten des Stadtrats (sofern sich die Kewog an den Bebauungsplan hält) verlangte Mario Rabenbauer (CSU/Wählerbund): "Die Regierung muss sich bei uns blicken lassen." Auch verlangte er mehr Personal für eine Gemeinschaftsunterkunft mit 150 Asylsuchenden. Eine 24-Stunden-Betreuung wäre eine wichtige Forderung, so Rabenbauer. "Wollen wir helfen", fragte Gisela Kastner (Freie Wähler). "Es wäre zu einfach nein zu sagen." Gemeinsam müssten Alternativen gesucht, der Blick auf eine dezentrale Unterbringung gelenkt werden. "Waldershof gehen Flächen für Wohnungen in attraktivster Lage verloren", wandte sich Gerhard Greger (SPD) gegen den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft an der Ritter-von-Wagner-Straße. "Die SPD ist dagegen, auf dem Grundstück diese große Anzahl von Asylbewerbern unterzubringen." Waldershof sei nie mit einer Kreiseinrichtung bedacht worden. Nun komme diese Unterkunft. Greger: "So kann man mit den Waldershofern nicht umspringen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Flüchtlinge (1356)Gemeinschaftsunterkunft (44)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.