Sprechstunden zum Thema Barrierefreiheit geplant - Referenten ziehen im Stadtrat Bilanz
"Der Leseclub brummt"

Politik
Waldershof
19.12.2015
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Von einer Erfolgsgeschichte berichtete Michaela Härtl, Referentin für Josefsheimstiftung, Schule und Bildung, am Mittwoch im Stadtrat. Der Leseclub im Alten Rathaus komme hervorragend an. Die Stiftung Lesen habe 8000 Euro für die Ausstattung bereitgestellt. "Die Stiftung hat sich zudem bis Ende 2017 verpflichtet, die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit acht Euro pro Stunde zu entlohnen." Seit der Einweihung im Mai 2015 "brummt der Leseclub". Härtl führte aus: "Mittlerweile bieten wir pro Woche ein Programm von 16 Stunden. Seit der Eröffnung wurden über 300 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet." Das Leseclubprogramm für Kindergartenkinder, Schulkinder und Jugendliche gestalten Gabriele Riedel, Marion Krämer, Raimund Rauch und Petra Krippner. Für Erwachsene gebe es jeden Freitag "Lesen und Plausch". Hier würden in lockerer Runde Bücher vorgestellt. Neu dazugekommen sei seit einigen Wochen ein Deutschkurs für Menschen mit Deutsch als Zweitsprache, geleitet von Ilona Pirner, Annemarie Maier und Rita Bächer, jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr. Derzeit nutzen 13 Menschen das Angebot. Als Schulreferentin habe sie sich dafür eingesetzt, dass die neue Turnhalle eine direkte Verbindung zur Schule bekommt, erinnerte Michaela Härtl und forderte, dass die Schule in der derzeitigen Größe vorhanden bleibt. Angela Burger (Referentin für Ortsverschönerung, Tourismus und Kultur) informierte, dass sie Werbematerial für Waldershof bis nach Amerika verschicke. 2016 gebe es wieder zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Es ist wichtig, dass wir sie besuchen." In Vertretung von Stefan Müller (Kösseinebad) sprach Hilmar Wollner von einem erfolgreichen Jahr dank des tollen Wetters. Was noch fehle seien eine behindertengerechte Treppe und neue Spielgeräte. Sportreferent Willibald Reindl erinnerte an zahlreiche Termine und Einladungen, Jugendreferent Christian Fritsch an die Gründung des Jugendparlaments. Feuerwehrreferent Günther Fachtan verwies auf die Umrüstung auf Digitalfunk. Bei Neueinstellungen bat er die Stadt, auf die Bereitschaft Feuerwehrdienst zu leisten zu achten. Hilde Schug (Referentin für Familie und Kinder) informierte übers regelmäßige Familienfrühstück im Bürgertreff und die Omabörse. Günter Raithel (Stadtentwicklung und Barrierefreiheit) will zwei Mal im Jahr im Alten Rathaus eine Sprechstunde anbieten, Jürgen Ranft (Vereine) die Treffen der Vereine öffentlich machen. Gerhard Greger (Bauhof und Friedhof) machte auf undichte Fenster im Bauhof aufmerksam. Das vielfältige Programm für Senioren (unter anderem Bastelstunden, Spielenachmittage, Sibyllenbadfahrten, Sprechstunden, Gymnastik mit Musik und Ratespaß) erläuterte Karl Busch. Im Durchschnitt hätten pro Monat 229 Senioren die Aktionen genutzt.

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