Straße nach Fuchsmühl im Herbst gesperrt - Gehweg-Ausbau in Walbenreuther Straße verschiebt sich
Umleitung wegen Brückenbau

Politik
Waldershof
05.07.2016
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Eigentlich hätte der Ausbau der Gehwege in der Walbenreuther Straße in Waldershof noch heuer beginnen sollen. Damit wird es jetzt aber nichts. Der Grund dafür ist der Neubau der Kösseine-Brücke auf der Staatsstraße 2121 zwischen Waldershof und Fuchsmühl. Darüber informierte Geschäftstellenleiter Josef Kaiser in der Stadtratssitzung. Laut Kaiser plant das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, wegen des Brückenbaus die Staatsstraße in diesem Bereich vom 12. September bis 15. Oktober komplett für den Verkehr zu sperren. Deshalb brauche man die Walbenreuther Straße als Ausweichstrecke, sagte Kaiser. Hier ebenfalls mit einer Baustelle zu beginnen, wäre nicht sehr sinnvoll.

In der einzigen Wortmeldung in der Bürgerfragestunde vor der Stadtratssitzung war ebenfalls der Ausbau der Walbenreuther Straße ein Thema. Ein Anlieger wollte wissen, welche Kosten wegen der Baumaßnahme auf die dort wohnenden Bürger zukommen. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann antwortete, dass es speziell dazu noch eine Informationsveranstaltung geben werde. Der Termin stehe allerdings noch nicht fest. Aber die Maßnahme sei nun ja ohnehin auf das nächste Jahr verlegt. Wie berichtet, lässt das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach die Brücke über die Kösseine für 900 000 Euro komplett erneuern. Derzeit schlängelt sich der Verkehr über eine 250 Meter lange Behelfsumfahrung und auf einer Behelfsbrücke. Schon zu Beginn der Baumaßnahme im März hatte Bauoberrat Stefan Noll angekündigt, dass es zum Ende der Bauzeit nötig sein werde, vier Wochen lang die Straße für den Verkehr komplett zu sperren.

Der Naturpark Steinwald möchte den in die Jahre gekommenen Zaun des Rotwildgeheges erneuern. Laut Maschinenring Tirschenreuth ist mit Kosten in Höhe von 21 000 Euro zu rechnen. Deshalb bittet der Naturpark die Mitgliedsgemeinden um einen Zuschuss - um 0,40 Euro pro Einwohner. Das ergibt für Waldershof 1716,80 Euro. Der Stadtrat beschloss, den Zuschuss zu gewähren.
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