Fußball
2:2 im Derby: Eigentor in der Nachspielzeit

Die Spieler des SV Poppenreuth jubeln nach dem Ausgleich in der Nachspielzeit: Dan Martinec, Torwart Thomas Martinec, Vaclav Peroutka und Tomas Krupicka (von links) kriegen sich nicht ein vor Freude. Bild: heh
Sport
Waldershof
17.10.2016
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Punkteteilung im Derby zwischen dem SV Poppenreuth und dem TSV Thiersheim: Nach einem 0:2-Pausenrückstand steigerten sich die Gastgeber und kamen noch zum Ausgleich. Am Ende war aber viel Glück dabei, denn das 2:2 in der Nachspielzeit erzielten die Gäste selbst.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Polom, Sticht (62. Olah), Prochazka, Peroutka, Krupicka, Andel (46. Nika), Benda, D. Martinec, Plachy, Sladecek

TSV Thiersheim: Brtva, Fuhrmann, G. Seidel, Nothhaft, Vates, Lorke, Koubek (90. Ries), Sneberger (75. Sattler), Hudecek, Horvat (64. M. Seidel), Cernousek

Tore: 0:1 (4./Eigentor) Vaclav Peroutka, 0:2 (20.) Karel Koubek, 1:2 (75.) David Sladecek, 2:2 (90.+2/Eigentor) Georg Seidel - SR: Jonas Engelhardt (Bayreuth) - Zuschauer: 180

Das Kirchweihspiel war nichts für schwache Nerven. In der ersten Hälfte machte die Heimelf in der Hintermannschaft, normalerweise das Prunkstück, unerklärliche Fehler und ließ den Gast immer wieder zu Möglichkeiten kommen. Bereits nach vier Minuten stand es 0:1, nachdem Koubek einen Kopfball an die Latte gesetzt hatte und der abprallende Ball Peroutka unglücklich ans Schienbein und von dort ins Tor sprang. Thiersheim lebte in den ersten 45 Minuten vor allem von Sturmführer Koubek, der in der 20. Minute auf 2:0 erhöhte. Immer wieder überlief Koubek die heimische Abwehr. Poppenreuth hatte zwar auch seine Möglichkeiten, aber die gefährlichere Mannschaft war Thiersheim.

Nach dem Seitenwechsel dann ein vollkommen anderes Bild: Thiersheim schien das Ergebnis verwalten zu wollen und so rollte Angriff auf Angriff in Richtung Gästetor. Die Oberfranken konnten sich bei Torwart Brtva bedanken, der die Führung lange festhielt. Alleine Sladecek fand vor seinem Anschlusstreffer vier Mal seinen Meister in Brtva. Nachdem er sich in der 88. Minute schon als Matchwinner feiern ließ, wieder hatte er gegen Sladecek geklärt und den Nachschuss von Nika mit einer Glanzparade aus dem Winkel geholt, wurde der SVP für sein Anrennen doch noch belohnt. Eine Ecke in der Nachspielzeit fälschte G. Seidel am kurzen Pfosten ab, der Ball ging Brtva durch die Beine und landete im Tor.
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