Fußball Bezirksliga Oberfranken Ost
SV bietet Paroli

Der SV Poppenreuth trotzte dem bislang verlustpunktfreien Spitzenreiter BSC Saas-Bayreuth ein verdientes 1:1 ab. Hier kämpfen Tomas Krupicka (rechts) und der Bayreuther Leon Grüner um den Ball. Bild: Schrems
Sport
Waldershof
29.08.2016
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Der BSC Saas-Bayreuth kam mit einer blütenweiße Weste nach Poppenreuth: Kein Punktverlust, kein Gegentor. Das änderte sich am Sonntag, der SVP trotzte dem Spitzenreiter ein 1:1 ab.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Polom, Sticht, Prochazka, Komberec, Peroutka, Krupicka, Benda, D. Martinec, Plachy, Sladecek (65. Olah)

BSC Saas-Bayreuth: Tscheuschner, Püttrich, Schatz, Gubitz, Maßberger (82. Grüner), H. Greef, M. Greef, Wölfel (54. Sommerer), Vogler, Füßmann, Scherm (54. Viefhaus)

Tore: 0:1 (52.) Patrick Füßmann, 1:1 (62.) Jiri Prochazka - SR: Martin Götz (SV DJK Tütschengereuth) - Zuschauer: 120

Die Zuschauer sahen ein gutklassiges Bezirksliga-Spiel, in dem der SV Poppenreuth dem Spitzenreiter BSC Saas-Bayreuth jederzeit Paroli bot, zeitweise sogar die bessere Spielanlage zeigte. Bayreuth versuchte es meist mit langen Bällen, die aber vorne keine Abnehmer fanden. Lediglich in der 7. Minute war H. Greef seinen Bewachern enteilt, schob aber den Ball am Tor vorbei. Auf der anderen Seite setzte Prochazka (19.) einen Kopfball an die Latte. Der Ball sprang auf die Torlinie und dann in die Arme von Torwart Tscheuschner. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams im ersten Durchgang. Unmittelbar vor der Halbzeit nochmals Aufregung, nachdem Komberec zu Fall gebracht worden war. Poppenreuth wartete aber vergeblich auf den Elfmeterpfiff.

In der 52. Minute herrschte etwas Konfusion in der SVP-Hintermannschaft. Zwei Querschläger der Abwehr landeten bei Füßmann, der die Gäste in Führung brachte. Zehn Minuten nach dem 0:1 war es dann soweit: Prochazka wurde an der Strafraumgrenze angespielt, drehte sich geschickt um seinen Gegner und versenkte das Leder zum ersten Gegentreffer der Bayreuther in dieser Saison. In der Folge versuchte die Heimelf, den Siegtreffer zu erzielen, doch die Abwehr der Gäste hatte das Glück des Tüchtigen. In der Nachspielzeit gab es wieder einen Aufreger: Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter übersah ein Handspiel im Gästestrafraum. Insgesamt war es aber ein gerechtes Unentschieden.
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