Fußball Bezirksliga Oberfranken Ost
SV ohne Vollstrecker

Bis zur 81. Minute hielt der Poppenreuther Torwart Tomas Martinec in Trogen seinen Kasten sauber, dann musste er den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
22.08.2016
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Der SV Poppenreuth hat den Anschluss an die Spitze der Bezirksliga Oberfranken Ost verloren. Am Samstag zog der Landesliga-Absteiger im Verfolgerduell beim 1. FC Trogen unglücklich mit 0:1 den Kürzeren.

1. FC Trogen: Rupprecht, Schild, Sikora, Drechsel, Nendza (60. Gahn), Adolph, Certik, Pätz, Buschner, Klein (60. Mulzer), Söllner (83. Schott)

SV Poppenreuth: T. Martinec, Janda, Polom, Sticht, Prochazka, Andel, Peroutka, Krupicka, Benda, Plachy, Sladecek (65. D. Martinec)

Tor: 1:0 (81.) Christian Pätz - SR: Nico Mäusbacher (Neustadt/Fürth am Berg) - Zuschauer: 120

Das Spiel begann vielversprechend für den Gast. Bereits nach vier Minuten tauchte Prochazka alleine vor dem heimischen Tor auf, scheiterte aber Keeper Rupprecht. Auch Trogen war gefährlich, doch auch Buschner fand mit seinem Volleyschuss in Torwart Martinec seinen Meister. Mit zunehmender Spieldauer gewann Poppenreuth die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich gute Möglichkeiten, aber die Schüsse von Andel und Sladecek verpassten knapp ihr Ziel. Bei einem schönen Freistoß von Polom war wieder Rupprecht zur Stelle. In der 45. Minute gab es dann die besten Möglichkeiten für Poppenreuth: Innerhalb weniger Sekunden scheiterten Polom, Sladecek und Benda. Ihre Schüsse aus kurzer Distanz wurden von der vielbeinigen Abwehr und dem Torwart auf der Linie geklärt. Für Aufregung hatte bei der Entstehung dieses Konters gesorgt, dass ein Trogener Spieler im Strafraum der Gäste lag, diese aber den Ball nicht ins Aus spielten.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Poppenreuth war überlegen, Trogen setzte enormen Kampfgeist dagegen. Viele gute Möglichkeiten der Gäste vereitelte der beste Trogener, Keeper Rupprecht. Durch gute Strafraumbeherrschung und Reaktionen machte er alles zunichte, was auf seinen Kasten kam. Zudem hatte er das Glück des Tüchtigen, als eine verunglückte Flanke von Andel auf die Latte fiel und ein Freistoß, vom eigenen Mann abgefälscht, um Zentimeter am Winkel vorbeistrich.

Kurz vor Schluss fiel dann die Entscheidung: Pätz wurde auf der rechten Seite geschickt, er fackelte nicht lange, zog aus gut 25 Metern ab und traf genau in den Winkel. Alle Bemühungen des SVP, wenigstens einen Punkt zu retten, blieben erfolglos.
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