Fußball Landesliga Nordost
Direktabstieg abgewendet

Der SV Poppenreuth gewann am Samstag gegen den SSV Kasendorf verdient mit 2:1 und hat damit zumindest die Relegation um den KIassenerhalt sicher. Hier hat es David Sladecek mit zwei Gästespielern zu tun. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
17.05.2016
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Über eine Stunde spielte der SV Poppenreuth in Unterzahl, lag 0:1 zurück, doch am Ende feierte der Neuling mit 2:1 gegen den SSV Kasendorf den fünften Heimsieg. Ein enorm wichtiger, denn aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenten ist zumindest der direkte Abstieg abgewendet.

Poppenreuth. Vor dem Saisonfinale in der Landesliga Nordost hat der SV Poppenreuth (15./35 Punkte) zumindest die Relegation sicher. Es ist aber sogar noch der direkte Klassenerhalt möglich. Voraussetzung ist ein Sieg am kommenden Samstag beim Tabellenvierten TSV Neudrossenfeld und ein Remis im Duell zwischen dem SSV Kasendorf (14./36) und dem FSV Stadeln (13./37).

Poppenreuth war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Angriff auf Angriff rollte gegen das Tor der Gäste. Diese versuchten ihr Glück mit weiten Bällen auf den schnellen A. Pistor. Der SVP hatte bereits nach drei Minuten die erste Möglichkeit, Tesic scheiterte aber an Torwart Eck. Fünf Minuten später wurde Sladecek in aussichtsreicher Position geblockt, nach der anschließenden Ecke drückte D. Martinec den Ball am langen Pfosten vorbei. Dann verzog Nerad knapp und beim zweiten Versuch traf er nur die Latte.

Nerad köpft zum 1:1 ein


In der 27. Minute dann der Rückschlag: Wieder versuchten es die Gäste mit einem weiten Ball auf A.Pistor. Dieser drang in den Strafraum ein und ließ sich nach einem Zupfer von Tesic geschickt fallen. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und zeigte Tesic Rot. Den Strafstoß verwandelte Wirth sicher. Poppenreuth zeigte aber wenig Wirkung. Bereits nach dem nächsten Angriff fiel der Ausgleich. Krupicka schlug einen Freistoß in den Strafraum und Nerad traf per Kopf in die lange Ecke. Eine Minute später scheiterte Sladecek knapp. Auf der anderen Seite ließ A. Pistor seinen Gegenspieler schlecht aussehen und schlenzte den Ball Richtung lange Ecke, doch Peroutka war zur Stelle und klärte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zum Abstiegskampf. Beide Teams kämpften verbissen, ein richtiger Spielfluss kam nicht zustande. In der 70. Minute setzte Komberec zu einem Dribbling an. Er setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und konnte nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden. Den Elfmeter verwandelte Nerad sicher. Nach dem Rückstand warf Kasendorf alles nach vorne, meist musste aber SVP-Torwart Martinec nicht eingreifen, denn seine Vorderleute waren auf dem Posten. Bei einigen wenigen Kontern hätte Poppenreuth sogar noch erhöhen können. Komberec scheiterte an Keeper Eck und Janda vergab überhastet, als der Gästetorwart bis zur Mittellinie aufgerückt war und das Tor völlig offen war.

Insgesamt verdient die Heimelf ein großes Lob. Vor allem kämpferisch war das Team stets präsent, wobei sich D. Martinec, der zweifache Torschütze Nerad und Polom besonders hervortaten. Der SSV Kasendorf konnte aus seiner Überzahl zu keiner Zeit Kapital schlagen.
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