Fußball Landesliga Nordost
Direkter Konkurrenz zu Gast

Was lässt sich das Poppenreuther Trainerduo, Vaclav Peroutka (links) und Müfit Topcu, einfallen, damit endlich die Heimschwäche abgelegt wird? Am Pfingstsamstag um 16 Uhr empfängt der SV Poppenreuth mit dem SSV Kasendorf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
14.05.2016
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Zwei Spiele vor Saisonende steht der SV Poppenreuth in der Landesliga Nordost auf einem Relegationsplatz. Es ist aber noch der direkte Klassenerhalt möglich, allerdings auch der direkte Abstieg. Am Samstag ist ein direkter Konkurrent zu Gast.

Poppenreuth. Am Pfingstsamstag um 16 Uhr geht es für den SV Poppenreuth (15./32 Punkte) im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SSV Kasendorf (14./36) fast schon um alles. Bei einem Sieg kann sich der Neuling noch Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt machen, auf jeden Fall aber mit der Relegation planen. Bei einer Niederlage wird es dagegen schwer, wenigstens einen Relegationsplatz zu erreichen. Viele beim SVP denken sich, es wäre einfacher, wenn die Mannschaft in der Fremde antreten müsste. Aber das Spiel findet auf heimischem Gelände statt und hier wurden in letzter Zeit nicht unbedingt große Erfolge gefeiert.

Trainer und Spieler wissen, worum es geht und hängen sich körperlich voll rein - allerdings macht der Kopf nicht immer mit. Gerade zu Hause sind in den vergangenen Wochen die scheinbar leichtesten Sachen nicht gelungen. So auch am letzten Wochenende, als die Poppenreuther gegen Selbitz (1:1) Chancen für zwei Spiele hatten, aber nur eine verwerten konnten. Trotz dieser Misere ist der Blick nach vorne gerichtet. Im letzten Heimspiel dieser Saison will die Mannschaft nochmals alles geben. Die letzten Heimpartien sind Vergangenheit und die Zuschauer sollen für ihre Treue belohnt werden, so der Vorsatz der Mannschaft.

Dass es der Gegner dem SVP nicht leicht machen wird, ist klar. Denn bei einer Niederlage wird die Lage für die Kasendorfer, die den ersten der drei Relegationsplätze belegen, noch kritischer. Nach einem guten Start nach der Winterpause mit elf Punkten aus fünf Spielen, hatte sich der SSV eigentlich etwas Luft verschafft. Aber in letzter Zeit setzte es einige deftige Niederlagen, zum Beispiel ein 0:7 am vergangenen Wochenende in Kornberg. Zudem sah in dieser Partie Innenverteidiger Fuchs die Rote Karte.

Bei Poppenreuth sind alle Mann an Bord. Martin Polom hat seine Sperre abgesessen und fiebert einem Einsatz entgegen. Ob er von Beginn an aufläuft, wird sich zeigen. In den letzten beiden Partien hat kein Spieler richtig enttäuscht, so dass es das Trainergespann schwer hat, die richtige Formation aufs Feld zu schicken.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Janda, Nerad, Gerull, Komberec, Sticht, Peroutka, Krupicka, Benda, D. Martinec, Tesic, Sladecek, Hostalek, Po-lom, Hamann, Topcu
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