Fußball Landesliga Nordost
Doppelpack von Milos Tesic

Mit dem 4:1-Erfolg im Kellerduell beim SV Seligenporten II wahrte der SV Poppenreuth seine Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga Nordost. Milos Tesic (Bild) sprühte vor Spielfreude und glänzte als zweifacher Torschütze. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
18.04.2016
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Wieder Hoffnung für den SV Poppenreuth im Kampf um den Klassenerhalt: Nach dem 4:1-Erfolg im Kellerduell beim SV Seligenporten II beträgt der Rückstand auf die drei Relegationsplätze nur noch einen beziehungsweise zwei Punkte.

Seligenporten. Der SV Poppenreuth musste kurzfristig auf die erkrankten Stammkräfte Nerad, Hostalek und Sladecek verzichten. Dennoch begannen die Nordoberpfälzer sehr konzentriert und ließen den Gegner zunächst nicht ins Spiel kommen. Nach dem frühen Eigentor der Gastgeber, Braun hatte einen Pass von Janda in die Spitze unglücklich verlängert, agierten die Gäste aus einer sicheren Abwehr heraus. Der am Samstag bestens aufgelegte Tesic hatte Möglichkeiten zu erhöhen, doch er scheiterte zwei Mal an Torwart Beck. In der 32. Minute war es aber soweit: In "Robben-Manier" zog Tesic von der rechten Außenbahn nach innen und versenkte das Leder vom Sechzehner aus unhaltbar in der oberen langen Torecke. Wenig später versuchte es Gerull genauso, doch sein Schuss ging knapp drüber. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte so gut wie keine Chancen. Ihre Schussversuche wurden entweder geblockt oder gingen am Tor vorbei.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Poppenreuth einen Start nach Maß. Komberec erlief ein schlechtes Zuspiel der Gastgeber, umkurvte seinen Gegenspieler und ließ Torwart Beck keine Chance. Zwei Minuten später schickte Peroutka Gerull, doch dieser scheiterte alleine vor dem Tor an Beck. Dann wäre Komberec auf und davon gewesen. Er wurde von Menekse rüde von den Beinen geholt, der dafür Rot sah. Der Freistoß von Tesic aus 20 Metern streifte die Latte.

Unerklärlicherweise riss nun bei Poppenreuth der Faden. Mit einem Mann weniger war Seligenporten tonangebend und sorgte mehrmals für brenzlige Situationen vor dem Gästetor. Ein mustergültig über die rechte Seite vorgetragener Angriff führte zum Anschlusstreffer. Nach einer Attacke im Mittelfeld - Polom (SVP) und Ammon (SVS) waren jeweils mit gestreckten Beinen auf dem nassen Untergrund ineinander gerutscht - sah Polom unverständlicher Weise Rot. Die Gastgeber schöpften Mut und wer weiß, wie die Partie geendet hätte, wenn Mohammad Agha freistehend aus sieben Metern getroffen hätte (79.). In den letzten Minuten wurde Poppenreuth wieder besser. Wären die Konter gegen die offene SVS-Abwehr konsequenter ausgespielt worden, wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen. So gelang Tesic, der am Samstag vor Spielfreude sprühte, nur noch das 1:4.
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