Fußball Landesliga Nordost
Poppenreuth in der Relegation

Sport
Waldershof
23.05.2016
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Zum direkten Klassenerhalt hat es nicht mehr gereicht. Als Tabellen-15. der Landesliga Nordost muss der SV Poppenreuth in die Relegation um den Klassenerhalt. Erster Gegner ist am Donnerstag, 26. Mai, und Sonntag, 29. Mai, in Hin- und Rückspiel die zweite Mannschaft der SpVgg Bayreuth.

Poppenreuth. Das letzte Punktspiel des SV Poppenreuth (15./36 Punkte) beim TSV Neudrossenfeld (5./52) endete 2:2. Um den direkten Klassenerhalt zu schaffen, hätte aber auch ein Sieg nichts mehr gebracht, denn im Duell der direkten Konkurrenten setzte sich der SSV Kasendorf (13./39) gegen den FSV Stadeln (14./37) mit 3:0 durch. Kasendorf bleibt damit in der Liga, Stadeln muss wie Poppenreuth in die Relegation.

Das letzte Punktspiel begann mit gegenseitigem Abtasten, Chancen gab es zunächst nicht. Beide Mannschaften versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus ihre Stürmer in Szene zu setzen, was aber zumeist schon frühzeitig unterbunden wurde. In der 12. Minute dann ein Freistoß, nach einem Foul an Komberec, aus halblinker Position 25 Meter vor dem Tor. Nerad zirkelte den Ball über die Mauer und vom Pfosten sprang das Leder ins Tor.

Es folgten wütende Angriffe der Gastgeber, aber Pajonk und Lattermann brachten nicht den nötigen Druck in ihre Schüsse. Auf der anderen Seite hätte Poppenreuth nach 25 Minuten erhöhen können. Sladecek wurde von Martinec schön freigespielt, er scheiterte aber an Torwart Grüner. Eine Minute später setzte sich Komberec durch, doch auch er fand in Grüner seinen Meister. Der Nachschuss von Sladecek wurde von Taubenreuther geblockt. Auf der anderen Seite sah die Poppenreuther Abwehr bei einem weiten Ball nicht gut aus, aber Keeper Martinec war gegen Hacker auf dem Posten. In der 44. Minute fiel der Ausgleich für Neudrossenfeld: Ein Freistoß von Lattermann klatschte an den Pfosten, Taubenreuther reagierte am Schnellsten und schoss ein.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte verliefen wie die Anfangsphase. Beide Mannschaften waren auf Sicherheit bedacht. Dies änderte sich nach einer Stunde. Innerhalb von zehn Minuten hatte Poppenreuth mehrmals den Führungstreffer auf dem Fuß. Gerull und Benda wurden im letzten Moment geblockt, Nerad und Polom scheiterten mit Freistößen an Grüner und Sladeceks Schuss streifte den Außenpfosten. In der 69. Minute dann endlich die Führung für den SVP: Gerull erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, legte geschickt in die Gasse und Komberec schob überlegt ein. Danach versuchten die Gastgeber das Blatt wieder zu wenden, sie fanden aber zunächst keine Mittel. Zu einfallslos waren die Angriffe der Heimelf. Auf der anderen Seite taten sich für Poppenreuth nun Kontermöglichkeiten auf, die aber zumeist überhastet vergeben wurden. In der Nachspielzeit fiel der vollkommen unnötige Ausgleich für Neudrossenfeld. Moore wurde auf der rechten Außenbahn nicht konsequent angegriffen und seine Flanke versenkte Diwersi unhaltbar mit dem Kopf. Insgesamt wieder eine sehr ansprechende Auswärtsleistung der Poppenreuther, die aber diesmal nicht mit einem Sieg belohnt wurde.
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