Fußball Landesliga Nordost
Poppenreuth kann's packen

"Wie führen wir den Freistoß aus?", beraten sich die Spieler des SV Poppenreuth. Am Samstag tritt der Neuling in Neudrossenfeld an. Mit einem Sieg kann der SVP den direkten Klassenerhalt schaffen, wenn sich die Konkurrenten Kasendorf und Stadeln unentschieden trennen. Sollte es dafür nicht reichen, geht es in die Relegation. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
21.05.2016
45
0

Feiern oder Nachsitzen? Für den SV Poppenreuth geht es am letzten Spieltag der Landesliga Nordost um den direkten Klassenerhalt oder die Abstiegsrelegation. Ein Sieg in Neudrossenfeld ist Pflicht, aber auch die Konkurrenz muss mitspielen.

Poppenreuth. Zum Saisonfinale reist der SV Poppenreuth (15./35 Punkte) am Samstag, Anstoß 14 Uhr, zum TSV Neudrossenfeld (4./51). Durch den 2:1-Sieg gegen den SSV Kasendorf (14./36) ist der direkte Abstieg abgewendet. Jetzt heißt es, im letzten Auswärtsspiel noch einmal alles zu geben und zu hoffen, dass sich Kasendorf und Stadeln (13./37) unentschieden trennen. Bei einem eigenen Sieg und einer Punkteteilung der Konkurrenten würden in Poppenreuth die Korken knallen.

"Das ist die Hoffnung, eher ist aber damit zu rechnen, dass wir in die Relegation müssen. Trotzdem werden wir alles geben, um diesen kleinen Funken am Leben zu halten" sagt Trainer Vaclav Peroutka. Zudem hätten seine Spieler gescherzt: "Gott sei dank spielen wir auswärts!" Denn in den letzten drei Auswärtsspielen wurden durchwegs gute Parteien abgeliefert und stets gewonnen. Ob dies auch in Neudrossenfeld gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Gegner kann unbeschwert aufspielen und wird sich von seinen Fans mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden wollen. Der Gastgeber hat nach dem Winter frühzeitig alles klargemacht und in den letzten Heimpartien stets gepunktet. Mit Matthias Lattermann verfügt der TSV zudem über einen gefährlichen Torschützen. Poppenreuth wird durch viel Einsatz und Kampfbereitschaft versuchen, die spielerischen Vorteile von Neudrossenfeld zu kompensieren. "Zunächst muss die Null stehen. Geduldig warten und wenn sich eine Chance ergibt, diese konsequent nutzen. Möglichkeiten hatten wir in den letzten Spielen immer", lautet die Vorgabe des Trainerduos Vaclav Peroutka und Müfit Topcu.

Personell gibt es einen Wermutstropfen: Kaum hat Martin Polom seine Sperre abgesessen, gibt es eine neue. Positiv ist, dass Milos Tesic für sein "Textilvergehen" vom vergangenen Samstag nur ein Spiel Sperre aufgebrummt bekam. Er würde im Falle der Relegation wieder zur Verfügung stehen. Doch am Samstag wird er vermisst werden, denn er war in den letzten Spielen immer Ausgangspunkt gefährlicher Aktionen.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Janda, Polom, Nerad, Gerull, Komberec, Sticht, Peroutka, Krupicka, Benda, D. Martinec, Hostalek, Sladecek, Hamann, Topcu
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.