Fußball Landesliga Nordost
SV Poppenreuth steigt ab

Der SV Poppenreuth steigt nach nur einem Jahr in der Landesliga Nordost wieder in die Bezirksliga Oberfranken Ost ab. Nach dem 2:1-Hinspielsieg verlor der SVP am Sonntag das Rückspiel der ersten Relegationsrunde gegen die SpVgg Bayreuth II zu Hause mit 0:2. Eine der besten Möglichkeiten für Poppenreuth hatte Jaroslav Nerad (gelbes Trikot), doch sein Flugkopfball ging knapp am Kasten vorbei. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
30.05.2016
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Das Kapitel Landesliga ist Geschichte, der SV Poppenreuth steigt nach nur einem Jahr wieder in die Bezirksliga ab. Die SpVgg Bayreuth II bleibt dagegen im Rennen um den Aufstieg.

Poppenreuth. Die Ausgangslage war gut für den SV Poppenreuth, doch der Landesliga-15. konnte den Vorteil nicht nutzen. Das Hinspiel der ersten Relegationsrunde hatte der SVP bei der SpVgg Bayreuth II (Zweiter der Bezirksliga Oberfranken Ost) mit 2:1 gewonnen. Doch am Sonntag gab es lange Gesichter: Zu Hause verloren die Poppenreuther mit 0:2 und müssen damit den Weg zurück in die Bezirksliga antreten. Die Bayreuther Regionalliga-Reserve trifft in der zweiten Runde auf den TSV Ebensfeld, der nach dem 3:1 beim TSV Mönchsröden auch das Rückspiel mit 3:0 gewann.

Erster Konter führt zum 0:1


Die Poppenreuther konnten zu keiner Zeit an die Leistung des Hinspiels anknüpfen. Wie in den letzten Heimpartien war das Spiel des SVP geprägt von Abspielfehlern und langen Bällen, die es dem Gegner leicht machten, immer wieder dazwischen zu gehen und dann gefährlich zu kontern. Bereits der erste Konter führte zum 0:1. Behem wurde auf links geschickt und dessen Schuss passte genau in den Winkel der langen Ecke. Torwart Martinec streckte sich vergebens.

Mit diesem Ergebnis war zwar noch nichts verloren, aber das Spiel der Hausherren wurde nicht besser. Bayreuth brauchte nur auf Fehler zu warten und nutzte diese konsequent. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde Adolph im Sturmzentrum angespielt und dieser erzielte mit einem Heber über Torwart Martinec das 2:0. In der Folge hätte Bayreuth frühzeitig alles klarmachen können - immer nach demselben Muster: Nach Ballverlusten der Hausherren im Aufbau, schickten die Gäste ihre schnellen Stürmer und diese tauchten alleine vor dem Tor auf, doch Sczepaniak und Behem scheiterten. Poppenreuth hatte in der ersten Hälfte kaum nennenswerte Möglichkeiten. Kurz vor dem 0:2 verpasste Sladecek eine Hereingabe von Tesic knapp und gleich darauf schoss Komberec aus aussichtsreicher Position über das Gehäuse.

Bayreuther Abwehr steht


Nach dem Seitenwechsel versuchte Poppenreuth zwar mehr, aber die Abwehr der Wagnerstädter stand sicher und ließ nicht viel zu. Gleich nach Wiederbeginn verpassten drei SVP-Akteure die Flanke von Polom. Bayreuth tauchte noch zwei Mal brandgefährlich vor dem heimischen Tor auf, aber Belem und Adolph schossen jeweils knapp über den Kasten. Poppenreuth versuchte zwar das eine Tor zu erzielen, das wenigstens die Verlängerung gebracht hätte. Ein Kopfball von Nerad ging wenige Zentimeter am Pfosten vorbei, Komberec wurde im letzten Moment geblockt und auch der Kopfball von Peroutka ging knapp an Tor vorbei.

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei den Bayreuthern groß. Mit viel Kampf und durch das Ausnutzen der Fehler des SV, haben sie nicht einmal unverdient gewonnen und sind eine Runde weiter. Die Poppenreuther verließen mit hängenden Köpfen das Feld. Keiner konnte sich erklären, warum man die gute Ausgangsposition nicht nutzen konnte, warum es gerade zu Hause nicht klappt? Nach einem Jahr Landesliga heißt es wieder Bezirksliga-Fußball.
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