Fußball Landesliga Nordost
Zum dritten Mal 4:1

Zweifacher Torschütze beim 4:1-Sieg des SV Poppenreuth in Pegnitz: Dan Martinec. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
02.05.2016
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Poppenreuther Standard-Ergebnis auf gegnerischem Platz: Zum dritten Mal in Folge gewann der SV auswärts mit 4:1. Durch den verdienten Dreier beim ASV Pegnitz hat der Neuling die direkten Abstiegsplätze in der Landesliga Nordost wieder verlassen.

Pegnitz. Der SV Poppenreuth übernahm früh die Initiative und setzte die Heimelf unter Druck. Ab der 20. Minute ergaben sich die ersten Torchancen. Sladecek hatte innerhalb kürzester Zeit zwei Mal die Führung auf dem Fuß. Zunächst scheiterte er mit einem Volleyschuss an Torwart Kausler, dann schloss er nach guter Vorarbeit von Tesic zu überhastet ab. In der 27. Minute machte es Sladecek besser: Als jeder mit einem Schuss von ihm rechnete, legte er quer auf Martinec, der Kausler keine Chance ließ. Wenig später hätte Gerull schon für eine Vorentscheidung sorgen können, als er alleine auf das Tor zusteuerte, aber in Kausler seinen Meister fand. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel, richtig gefährlich waren sie aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel zunächst ausgeglichen, aber nach zehn Minuten war Poppenreuth wieder Herr der Lage. Ein Konter, nach einer Ecke der Hausherren, brachte über Martinec und Sladecek das 2:0 durch Tesic. Und wenige Minuten später fiel durch ein Ping-Pong-Tor das 3:0. Sladecek scheiterte an Kausler, den Nachschuss von Tesic holte ein Abwehrspieler von der Linie. Der Ball kam wieder zu Sladecek, der den Pfosten anvisierte, ehe er im nächsten Versuch den Ball endlich im Netz versenkte. Drei Minuten später wäre die endgültige Entscheidung möglich gewesen, doch Gerull vergab alleine vor Kausler.

Danach wurde Poppenreuth im Aufbauspiel etwas leichtsinnig. Unnötiges Ballgeschiebe am eigenen Strafraum brachte Pegnitz in Ballbesitz und Podgur ließ sich nicht zwei Mal bitten. Die Heimelf schöpfte nochmals Mut, wurde aber mit einem Konter endgültig geschlagen. Über Krupicka und Tesic kam der Ball zu Martinec und der ließ, wie schon beim 1:0, Kausler keine Chance. In den letzten 15 Minuten gab es nur noch eine erwähnenswerte Szene, als der Pegnitzer Reichel einen Freistoß an den Pfosten setzte.

Für Sladecek gab es viel Applaus, als er für den grippegeschwächten Komberec ausgewechselt wurde. Der Senior war an den ersten drei Toren des SVP maßgeblich beteiligt. Ein großes Lob gebührt auch Sticht, der vermutlich die meisten Kilometer herunterspulte und als Abräumer vor der Abwehr immer zur Stelle war, wenn es brannte. Das Poppenreuther Trainerteam Vaclav Peroutka und Müfit Topcu war natürlich sehr zufrieden mit der Leistung, stellte sich aber eine Frage: "Warum geht das zu Hause nicht?"
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