Fußball Relegation
Gute Ausgangsposition

Der SV Poppenreuth geht mit einer guten Ausgangsposition ins Relegations-Rückspiel gegen die SpVgg Bayreuth II. Am Donnerstag gewann der SVP in der Wagnerstadt mit 2:1. Milos Tesic (links, im Spiel gegen den TSV Nürnberg-Buch) erzielte kurz vor Schluss das Siegtor. Bild: Gebert
Sport
Waldershof
27.05.2016
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Der SV Poppenreuth hat den Grundstein für den Einzug in die zweite Relegationsrunde gelegt. Am Donnerstag gewann der 15. der Landesliga Nordost bei der SpVgg Bayreuth II mit 2:1. Das Rückspiel findet am Sonntag in Poppenreuth statt.

Poppenreuth. Der SV Poppenreuth hat sich mit dem Erfolg beim Zweiten der Bezirksliga Oberfranken Ost eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag, 29. Mai, um 16 Uhr verschafft. In der zweiten Partie der Gruppe Oberfranken setzte sich der TSV Ebensfeld beim TSV Mönchröden mit 3:1 durch.

Das Spiel in Bayreuth begann für beide Teams unglücklich. Nach zwei Minuten prallte der Poppenreuther Gerull mit seinem Gegenspieler zusammen und musste mit Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Auf Bayreuther Seite war für Sturmführer Tonka nach seinem ersten Sprint wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel Schluss.

Führung durch Nerad


Das Spiel war in den ersten 20 Minuten ausgeglichen. Beide Teams spielten aus einer sicheren Abwehr heraus und versuchten, unnötige Ballverluste zu vermeiden. Nach gut 20 Minuten tauchte Komberec vor dem heimischen Tor auf, sein Schuss ging aber knapp am langen Eck vorbei. Nach einer halben Stunde gab es eine Ecke für Poppenreuth: Nerad stand goldrichtig und köpfte zum 0:1 ein. In der Folge wurden die Bayreuther aktiver. Sie versuchten es immer wieder über die rechte Seite, hier hatten sie den Poppenreuther Schwachpunkt ausgemacht. Nur drei Minuten nach der Führung fiel das 1:1: Kolb überlief Polom und ließ Torwart Martinec mit einem Schuss in die lange Ecke keine Chance.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten es die Hausherren über die rechte Seite. Szepaniak und Behem setzten immer wieder zu gefährlichen Sturmläufen an, fanden aber in der Mitte keinen Abnehmer. Nach einer guten Stunde ließen die Kräfte der Gastgeber etwas nach und Poppenreuth kam wieder besser ins Spiel. Nach einer missglückten Faustabwehr von Veigl landete der Heber von Sladecek aus 20 Metern auf dem Tornetz.

Tesic trifft per Kopf


Hostalek, der für den ausgepowerten Sladecek kam, sorgte dann nochmals für frischen Wind. In der 70. Minute musste Torwart Veigl zwei Mal in höchster Not klären, zunächst gegen Komberec und dann beim Nachschuss von Hostalek. Bei einem der wenigen Konter der Hausherren in der Schlussviertelstunde hatte Behem das 2:1 auf dem Fuß, aber er brachte aus elf Metern keinen vernünftigen Schuss zustande. Auf der anderen Seite wurde Poppenreuth in der Schlussminute für die Angriffsbemühungen belohnt. Nach einer Flanke von Nerad nahm Tesic den Ball schulmäßig mit dem Kopf und markierte den Siegtreffer.

Rückspiel am Sonntag


Dieses Ergebnis ist eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel am Sonntag, so die Meinung des Trainerduos Vaclav Peroutka und Müfit Topcu. Aber es werde trotzdem noch ein hartes Stück Arbeit. "Vor allem die rechte Angriffsseite der Bayreuther stellte uns heute vor große Probleme", erklärte Peroutka.
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