Mehr als Technik und Taktik

Spannende Spiele lieferten sich die Mädchen und Jungen bei den Stadtmeisterschaften im Tischtennis. Häufig gab es erst in der Verlängerung eine Entscheidung. Bild: pw
Sport
Waldershof
22.12.2015
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Was diesmal zählte, war die absolute Leistung. Die Jugend eröffnete die Serie der Stadtmeisterschaften, die die Abteilung Tischtennis des TSV Waldershof stets in der spielfreien Zeit zwischen Vor- und Rückrunde organisiert.

Die Mädchen und Jungen spielten am Samstag nicht wie in den zurückliegenden Jahren in Altersklassen, sondern ihrem TTR-Wert entsprechend in Leistungsklassen. Die jüngeren Spieler konnten sich diesmal direkt mit ihren älteren Kontrahenten messen. Die Bambini-Klasse, das sind die absoluten Anfänger, die noch nicht am Spielbetrieb teilnehmen, zeigten beim "Kantenband-Test" durchwegs ansprechende Leistungen. Bei den einzelnen Übungen an verschiedenen Stationen wurden vor allem Grundfertigkeiten des Tischtennisspiels getestet.

Jeder gegen jeden


Die aktiven Spieler wurden in zwei Leistungsgruppen eingeteilt, in denen jeder gegen jeden spielen musste. Bei den acht Spielen waren also nicht nur Technik und Taktik gefragt, sondern es gehörte vor allem am Ende auch eine gehörige Portion an Kondition dazu, um bestehen zu können. Dabei gab es durchwegs hochklassige und ausgeglichene Spiele zu sehen, die oft nur in der Verlängerung entschieden wurden. Vor allem bei den jüngeren, angriffslustigen Spielern war ganz deutlich die Handschrift des tschechischen Honorartrainers und Erstligapielers Petr Gavlas zu erkennen.

In der Gruppe A unterstrich Lukas Otrembski seine ansteigende Form und gab nur gegen seinen Mannschaftskameraden und Drittplatzierten Nicolai Bäumler einen Satz ab. Dazwischen schob sich der elfjährige Leon Friedrich, der mit seinem klugen Sicherheitsspiel seine Gegner schier zur Verzweiflung trieb. Auf den weiteren Plätzen folgten mit Fabian Dick (12 Jahre) und Hannes Andritzky (10 Jahre) zwei weitere junge Nachwuchsspieler, die stark begannen, aber am Turnierende etwas nachließen. Vinzenz Traidl, Lukas Bayer, Tim Prechtl und Marius Maier konnten trotz ansprechender Leistungen nicht entscheidend in die Titelvergabe eingreifen. In der Leistungsklasse B dominierte Moritz Gasteiger ohne Punkt- und Satzverlust vor Fabian Kuhbandner. Erfreulich war der dritte Rang von Jasmin Bescherer als bestes Mädchen, die Leon Gasteiger, Jannik Ranft und Moritz Scharf hinter sich ließ.

Gutscheine


Jürgen Ranft, der Referent für Vereine, und Mario Rabenbauer, der Vorsitzende der Fördervereins des TSV Waldershof, nahmen die Siegerehrung vor und waren vom Niveau der Spiele sichtlich beeindruckt. Jeder der Teilnehmer bekam einen vom VFFW Waldershof gestifteten Gutschein.
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