Auszeichnung für Stefan Schich und Reinhard Kastner
Einsatz weit über das Normale

Besondere Auszeichnungen erhielten Kommandant Stefan Schich und Vorsitzender Reinhard Kastner. Schich ist seit 20 Jahren Kommandant der "Anaider". Kastner war der "Motor" beim An- und Umbau des Feuerwehrhauses. Von links Ehrenvorsitzender Anton Hauptmann, Stefan Schich, Reinhard Kastner und 2. Bürgermeister Karl Busch. Bild: kro
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Waldershof
14.02.2016
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Eine Ölspur, ein Baum quer über der Fahrbahn und Schlamm auf der Straße: Technische Hilfeleistungen bildeten im vergangenen Jahr den Schwerpunkt der Feuerwehr-Arbeit. Dies alles würde nicht funktionieren, wenn nicht fähige Leute an der Spitze wären.

Hohenhard. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr erhielt deswegen eine besondere Auszeichnung Stefan Schich. Er ist seit zwei Jahrzehnten Kommandant der "Anaider Wehr". Ehrenvorsitzender Anton Hauptmann würdigte den Einsatz des Kommandanten, der weit über das Normale hinaus gehe. Als Anerkennung überreichte er ihm neben einer Urkunde auch ein kleines und originelles Feuerwehrauto. Eine Ehrenurkunde und eine Statue des heiligen Florian überreichte er auch dem "Motor" beim An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses, Vorsitzenden Reinhard Kastner. Vor allem ihm sei es zu verdanken, dass diese Arbeiten zügig voran gingen. Denn er, Kastner, habe immer wieder abgeschoben und sich vorbildlich eingesetzt.

Zuvor berichtetete Schich von fünf Einsätzen vergangenes Jahr. Dazu kamen noch einige Parkplatzeinweisungen bei Veranstaltungen. Insgesamt waren 44 Helfer 95 Stunden im Einsatz. Schich verwies in seinem Bericht auf 12 Unterrichte und Übungen, darunter eine am Marktredwitzer Haus. Mit dabei auch Kreisbrandinspektor Andreas Wührl. Sein Fazit sei sehr anerkennend gewesen.

Schich lobte vor allem die Jugendlichen für ihr Interesse an der Wehr, der 113 Mitglieder angehören, davon 23 Aktive und 14 Jugendliche. Schich lobte die Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr Waldershof und anderen Ortsfeuerwehren sowie mit Bürgermeisterin Friederike Sonnemann. Einen Einblick in die Finanzen des Vereins gewährte Kassierer Markus Greger. Sein Dank galt vor allem den zahlreichen Spendern. Zweiter Bürgermeister Karl Busch zeigte sich ins einem Grußwort sehr angetan von der Arbeit der Hohenharder Wehr und lobte vor allem deren Jugendarbeit. Feuerwehren seien ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungswesens. "Sie sind das Kapital, das unsere Gesellschaft so wertvoll macht."

In seinem Ausblick für 2016 wies Vorsitzender Kastner unter anderem darauf hin, dass in diesem Jahr keine Feuerwehrfest stattfinde. Für den 11. März lud er zu einen Kegelabend nach Helmbrechts ein. Das Maibaumaufstellen finde am 30. April statt. Am 14. August stehe eine Main-Floßfahrt bei Lichtenfels auf dem Plan, zudem wolle man eine Wanderung zur Glasschleif durchführen. Gerhard Schinner, Vorsitzender des Musik- und Heimatvereins Hohenhard, verwies auf das Jubiläum "250 Jahre Antonius-Kapelle" am 19. Juni - mit Gottesdienst, Weißwurstfrühschoppen und einem nachmittäglichen gemütlichen Beisammensein statt. Schinner bat um Unterstützung e der Wehr, die diese sofort zusagte.

Jahrzehnte der Feuerwehr treuMelissa Heindl und Ida Bernschneider wurden als fördernde Mitglieder, Jonas Bayer, Anna Lena Gleißner, Jessica Gleißner und Dominik Gleißner in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Bernhard Englmann und Manfred Englmann, für 30 Jahre aktive Mitarbeit wurden Markus Greger und Stefan Schich ausgezeichnet. Für 10 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Armin Köllner, für 20 Jahre Treue wurden Arnold Köllner, Anna Hauptmann, Hubert Kellner Cornelia Melzner, Silvia Melzner und Susanne Schich geehrt. 60 Jahre gehört der Feuerwehr Johann Englmann an. (kro)
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