Bauamt muss neuerliche Einwendungen gegen Ortsumgehung prüfen

Plan: Staatliches Bauamt
Vermischtes
Waldershof
11.03.2016
234
0
Vier Wochen lang lagen die Pläne (Bild) zur Ortsumgehung Waldershof noch einmal im Rathaus zur Einsicht aus. Denn nach Einwendungen und Änderungswünschen hatte das Staatliche Bauamt Umplanungen vornehmen müssen. Sie betrafen den Trassenverlauf in der Nähe des neuen Kreisverkehrs, beim ehemaligen Rosenthal-Areal und beim Logistik-Center von Cube/Scherdel. Bis Mittwochabend (Ende der Auslegungsfrist) kamen etwa 25 Bürger ins Rathaus, die sich für die geänderten Pläne interessierten, berichtet Stephan Schultes von der Stadtverwaltung Waldershof auf Nachfrage unserer Zeitung. Es habe auch einige Einwände gegeben, wobei die nur bezüglich der geänderten Planung möglich waren. In der Hauptsache seien es Probleme mit Zufahrten zu Feldern oder Wiesen gewesen, so Schultes. Diese Einwände gehen nun gesammelt an die Regierung der Oberpfalz. Gleiches gilt für die Einsprüche aus dem Raum Marktredwitz. Denn auch dort waren die Pläne ausgelegt. Direkt in Leutendorf, das von der Waldershofer Ortsumgehung tangiert wird, hatte es eine Bürgerversammlung gegeben. Hier hatte Baurat Frank Viehmann vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach den aktuellen Streckenverlauf erläutert. Demzufolge zweigt die Trasse der Umgehungsstraße nach dem "Kreuzholz" nach Norden ab, überquert die Bahnlinie und verläuft nahe des Waldershofer Tennisheims weiter in Richtung einer inzwischen geänderten Kreuzung mit der Gemeindeverbindungsstraße aus Richtung Leutendorf. Früher war hier eine höhengleiche Kreuzung geplant, nun soll der Kreuzungsverkehr mit einer Überführung über die Ortsumgehung gebracht werden. Geld für Lärmschutzwälle müsse nicht eingeplant werden, da die zulässigen Höchstwerte deutlich unterschritten würden. Zweimal kreuze die Umgehung die Straße Rodenzenreuth-Waldershof, einmal mit einer Brücke, nahe Waldershof mit einer Unterführung. Wie von Frank Viehmann auf Anfrage unserer Zeitung zu erfahren war, bekommt das Staatliche Bauamt sämtliche Einsprüche über die Regierung zugesandt. Dann folge eine Prüfung, ob und wie auf die Einwände reagiert werden muss. Viehmann schätzt, dass sie bis zum Sommer abgearbeitet sind. Die weiteren Schritte: Erörterungstermin und Planfeststellungsbeschluss. Erst dann kann sich das Staatliche Bauamt an die Ausführungsplanung machen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.