Cooler Unterricht am „Skoolpad“

Ganz begeistert waren nicht nur die Kinder. Auch Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß, Schulleiterin Petra Andritzky und Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (hinten von links) ließen sich von den Möglichkeiten überzeugen, modernen Unterricht zu gestalten. Bild: jr
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Waldershof
12.05.2016
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Nagelneue Tablets für den Unterricht - damit punktet die Jobst-vom-Brandt-Grundschule bei Kindern und Lehrern. Die Waldershofer sind einmal mehr Vorreiter für den ganzen Landkreis Tirschenreuth.

Als erste Grundschule hat die Schule ein eigenes "Skoolpad-Center" eröffnet. Die 17 Kinder der 3/4a mit ihrer Klassenleiterin Maria Fritsch und Lehramtsanwärterin Consuela Rucker präsentierten den geladenen Gästen ihre neueste Errungenschaft am Mittwoch. Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß zeigte sich vom Selbstbewusstsein der Kinder begeistert und sprach von einer Vorzeigeschule: "Hier wird mit Klugheit und Niveau gearbeitet, ihr seid eine tolle Schulfamilie."

Schulleiterin Petra Andritzky führte die Gäste gleich ins neue Center. Aufgebaut sind dort 21 nagelneue Tablets mit entsprechender Technik. Ohne genaue Kosten verraten zu wollen, sprach Andritzky von Investitionskosten von über 10 000 Euro für die Geräte und die Technik im Klassenraum. Ohne das Mitwirken der Sponsoren wäre die Finanzierung unmöglich gewesen, dankte sie deshalb den Firmen Cube, Raiffeisenbank Kemnather Land-Steinwald, Schraml-Metallbau, Versicherungsbüro Friedrich, Sirtl-Maler, Architekturbüro Hilgarth, Scherdel sowie Kappauf-Fliesen.

Petra Andritzky sprach von einem hochmodernen Medium, mit dem das Lernen innovativer und wohl auch leichter gemacht werden könne. Der Unterricht mit den "Skoolpads" werde in den normalen Ablauf eines Schultages eingebaut. Dank galt dem städtischen Bauhof und dessen Leiter Richard König für die Verlegung einer Unmenge von Leitungen im Klassenzimmer. Angeschafft wurden 21 Tablets für Schüler und vier Lehrer-PCs. "Von der neuen Technik profitieren alle 110 Schüler und die Lehrer", betonte die Schulleiterin. "Jeder hat seinen eigenen Zugang."

Nachdem das Center schon einige Zeit in Betrieb ist, läuft es nach gewissen Anfangsproblemen gut, informierte Andritzky. "Braucht man so etwas überhaupt?", stellte sie eine wohl oft gehörte Frage und lieferte die Antwort gleich mit: "Ja!" Wissen könne heute überall weltweit per Mausklick abgerufen werden. "Da müssen wir dabei sein." Die Kinder präsentierten mit ihrer Klassenleiterin Maria Fritsch, was alles im Unterricht mit der neuen Technik möglich ist. Anschauliche Beispiele brachten sie in Mathematik, Deutsch und Englisch. Der selbstbewusste Umgang der Kinder mit den neuen Medien überzeugte die Gäste. "Lernen soll auch Spaß machen", hieß es, und den hatten die Kinder auch. Mit wenigen Klicks wird der Unterricht interessanter. Auch kleine Videos können auf der eigens installierten Wand angesehen werden. Ein Nebeneffekt ist, dass mit allen Tablets auch Bilder gemacht werden können.

Die Schulleiterin betonte, dass der Unterricht im "Skoolpad-Center" ganz gezielt und nur in kurzen Einheiten eingesetzt wird. Beeindruckt von der Professionalität der Kinder zeigte sich Schulamtsdirektor Wolfgang Krauß. "Wir sehen hier eine individuell stark aufgestellte Schule, die neue Technik pädagogisch wertvoll einsetzt. Waldershof ist hier vorne", lobte er. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann betonte, dass auch die Stadt stolz auf solche Schüler und Lehrer sei. Sollte sie einmal Fragen haben, bat sie die Dritt- und Viertklässler, ihr zu helfen - was spontan zugesichert wurde. "Wir haben eine moderne Schule, bei der auch Traditionen gepflegt werden. Wir sind superstolz auf euch", schloss Sonnemann.

Ingo Strasser, Geschäftsführer der Firma Skool, war von der Präsentation der Schüler ebenfalls überzeugt: "Toll, was hier abgeht." Sein Unternehmen hat bislang rund 1300 Schulen in ganz Europa mit dieser neuen Technik ausgestattet.
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