Damen paddeln zum Sieg

Die Siegerinnen des Sautrogrennens, Silvia Hähnlein und Sarah Röss, in voller Aktion.
Vermischtes
Waldershof
10.07.2016
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Silvia Hähnlein und Sarah Röss machten es dem "starken Geschlecht" vor. Sie holten den Sieg beim Sautrogrennen. Andere wurden ziemlich nass.

Das traditionelle Freibadfest im idyllisch gelegenen Kösseinebad ist alljährlich ein Besuchermagnet - so auch diesmal. Es werden wohl um die 1000 Besucher gewesen sein, die am Freitagabend ins Kösseinebad pilgerten, um bei diesem Ereignis dabei zu sein.

"Weiherer" spielen auf


Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, Schwimmbadreferent Stefan Müller und Jugend-Bürgermeister Florian Dick waren natürlich begeistert von dieser tollen Resonanz. Damit wurde einmal mehr bewiesen, wie viele Fans dieses Naturbad hat. Die Band "Die Weiherer" aus Marktredwitz sorgte den gesamten Abend über für Party-Stimmung. Das Wetter passte auch, wenngleich die vielen und sehr angriffslustigen Mücken versuchten, den Gästen die Laune zu vermiesen.

An diesem Abend wurde auch der Name für den Freibad-Kiosk gelüftet. Aus rund 40 Einsendungen wählte die Jury den Namen "Köki" aus, als Abkürzung für Kösseinebad-Kiosk. Sportlicher Höhepunkt des Abends war natürlich das traditionelle Sautrogrennen, das diesmal leicht modifiziert wurde. Sechs Teams stellten sich diesem spektakulären Wettbewerb. Gewertet wurde jeweils die Zeit. Nach dem Start mussten die Zweierteams zum neuen Wassertrampolin paddeln, dort jeweils einen Becher Bier leeren und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort war mit dem Paddel eine Glocke zu betätigen, ehe die Zeit gestoppt wurde. Das alles war gar nicht so einfach für die einzelnen Duos. Manche kenterten schon während der Hinfahrt, manche wiederum trafen einfach die Glocke im Zielraum nicht.

Bier verweigert


Letztlich am schnellsten waren Silvia Hähnlein und Sarah Röss, die damit die gesamte Männerriege düpierten. Allerdings hatten sie auch einen kleinen Vorteil, denn sie weigerten sich, das Bier zu trinken und schütteten es einfach ins Wasser. Mit einer tollen Paddel-Technik ausgestattet, erreichten sie sehr schnell das Ziel und trafen auch die Glocke im ersten Anlauf. Weil sie das Bier nicht austranken, bekamen sie eine Strafzeit von fünf Sekunden aufgebrummt, doch das reichte immer noch, um sich mit einer Sekunde Vorsprung als Siegerinnen feiern zu lassen. Manchem männlichen Beobachter erschien diese Strafzeit zu wenig, doch das war nicht so wichtig. Schließlich stand ja der Spaß im Mittelpunkt.

In Feuerwehrmontur


Eine Sekunde langsamer als dieses weibliche Duo waren die Feuerwehraktiven Lukas Neubauer und Nico Wolf, die spektakulär im Einsatzanzug und mit Feuerwehrhelm bewaffnet unterwegs waren. Dritte wurden mit einem schon beachtlichen Abstand Emre Özkan und Heiko Marx. Die drei anderen Kanu-Teams hatten mit dem Ausgang nichts zu tun. Eine Frage blieb indes ungelöst: Was machen wohl die im Wettbewerb wenig trinkfreudigen Siegerinnen mit dem Bierpreis, den sie gewonnen haben?
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