„Du kannst ein Stern sein“

Was tut sich auf der Erde? Vier Sterne halten Ausschau. Nach einiger Zeit entdecken sie schließlich die drei Weisen. Bild: jr
Vermischtes
Waldershof
23.12.2015
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Seit Oktober haben sie einmal pro Woche geprobt. 36 Mädchen und Buben der Jobst-vom-Brandt-Schule brachten am Mittwoch das Weihnachtstheater "Der Stern, der nicht leuchten wollte" auf die Bühne. Der Lohn: Stürmischer Applaus.

Schulleiterin Petra Andritzky freute sich bei der gut eineinhalbstündigen Feier in der Aula auch über zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwister der 110 Kinder der Jobst-vom-Brandt-Schule. Das Motto der Weihnachtsfeier: "Du kannst ein Stern sein". Die Eröffnung übernahm die Percussion-AG mit ihrem Leiter Klaus Rosner. Als Moderatoren führten die Schüler Simon Mages und Magnus Korf durchs Programm. Höhepunkt war das rund 45-minütige Weihnachtsstück "Der Stern, der nicht leuchten wollte". Die Leitung hatte Petra Raithel.

Zum Auftakt des Spiels besuchte eine Schülergruppe einen Wald. Nach diesem Spaziergang erzählten die Kinder, was sie alles im Wald gesehen und gehört hatten. Mit dabei war Frau Reuter als Sternenforscherin. Sie zeigte den Kindern, was sie alles am Nachthimmel erkennen können. Die Kinder erfuhren die Namen der Planeten. Auch wies Frau Reuter auf verschiedene Sternenbilder hin.

Weiter forderte sie die Kinder auf, die Sterne am Himmel zu zählen. "Dies ist ja unmöglich, das sind ja so viele", entfuhr es den Kindern. Begeistert sangen die Mädchen und Buben: "Wir sind die Sternenforscherkinder, wir blicken in den Himmel hinauf." Später folgte ein Sternentanz. Einer der Sterne erzählte eine Geschichte, wie es vor gut 2000 Jahren war: Ein junger Stern, dem alles zu langweilig war. Er wollte nicht mehr leuchten. Kurzerhand wurde er als Beobachtungsposten gen Erde geschickt, wo er Ausschau nach etwas Besonderem halten sollte. Er erkannte drei Männer, die suchend unterwegs war. Es waren die drei Weisen. Sie suchten nach einem kleinen Menschen, der die Welt erleuchten sollte. Die drei Weisen schauten nach einem Zeichen, das ihnen den Weg zeigen sollte. Plötzlich landeten die drei Weisen beim König, der sie fragte, was sie denn wollen. "Wir suchen nach einem kleinen König", antworteten sie. Im Palast hieß es: "Bei uns gibt es kein kleines Kind." Da ließ der König seine Schriftgelehrten antreten, ließ sie schlaue Bücher wälzen, wo denn ein kleiner König geboren sein könnte. Als er vom Stall in Bethlehem hörte, instruierte er die drei Weisen, sie sollten sich auf die Suche nach dem Kind machen und ihm dann Bescheid geben, damit auch er dem Kind huldigen könne. Der Stern, der eigentlich nicht mehr leuchten wollte, führte die drei Weisen schließlich zum Stall nach Bethlehem, wo sie Maria (Tanja) und Josef (Adam) mit dem kleinen Jesuskind fanden. Die Weihnachtsgeschichte fand ein glückliches Ende. Die Botschaft: Jeder von uns kann ein Stern sein.
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