"Ein richtig netter Haufen"

Langjährige Mitglieder ehrte der Fichtelgebirgsverein Waldershof bei seiner Jahresversammlung. Im Bild (von links) Erich Küffner, Marille Küffner, Hans Müller, Angela Müller, Vorsitzender Stephan Schremmer, Elfi Greger, 2. Vorsitzender Peter Rubner und Bürgermeisterin Friederike Sonnemann. Bild: kro
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Waldershof
14.03.2016
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"Jede Wanderung ist ein Kompliment für unsere schöne Heimat!" Viel Lob hatte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann für den Fichtelgebirgsverein Waldershof übrig. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Die Bürgermeisterin, die selbst dem FGV angehört, sprach bei der Zusammenkunft im Gasthof "Zum grünen Baum" von einem naturnahen Verein, der die Lebensqualität in der Stadt enorm bereichere. Zudem seien alle Altersklassen beim FGV gut aufgehoben. "Ihr pflegt die Tradition, ihr pflegt die Mundart - und das Schönste ist: Ihr wandert gern in unserer Heimat", betonte Friederike Sonnemann. "Ihr seid ein richtig netter Haufen."

Gewohnt umfangreich fiel der Bericht des Vorsitzenden Stephan Schremmer aus, der an diverse Veranstaltungen aus dem vielfältigen Programm erinnerte. Viele Wanderungen seien unternommen worden, in der näheren, aber auch in der weiteren Umgebung. Auch so manche Werksführung stand auf dem Programm. Im April vergangenen Jahres fand eine "Ramadama"-Aktion im Bereich des Radweges nach Rodenzenreuth statt. Das Ergebnis: 15 volle Müllsäcke. Nicht fehlen im Veranstaltungsreigen durften Motorradtouren ins Altmühltal sowie eine Talsperrenausfahrt. Nicht minder attraktiv waren laut Schremmer eine Paddel-Tour auf dem Schwarzen Regen bei Blaibach sowie Busausflüge zum Donau-Durchbruch bei Weltenburg und nach Bamberg.

Zu den Höhepunkten des Jahres zählte der Vorsitzende auch das Birklfest, nach langer Pause das Weinfest sowie die Waldweihnacht am Kellergelände am Hammerrang. Die beiden jüngsten Neumitglieder im Verein, Bastian und Philipp Holm, pflanzten auf dem Vereinsgelände eine Birke. Auch in diesem Jahr soll wieder eine solche Aktion stattfinden. Dass der FGV "up to date" sei, zeige die Homepage, die ständig aktualisiert werde. Zudem sei man seit 2015 im sozialen Netzwerk Facebook vertreten. Schremmers abschließender Dank galt allen, die sich aktiv in den Verein einbringen. Einen Einblick in die Finanzen gab anschließend der "Schäuble des FGV", Kassierer Gerald Kunz. Dessen besonderer Dank galt allen Spendern. Aktuell hat der FGV Waldershof 469 Mitglieder, davon 277 Vollmitglieder und 77 Jugendliche.

Seit 40 Jahren im Verein


Anschließend zeichnete Vorsitzender Stephan Schremmer langjährige Mitglieder aus. Für 40 Jahre Treue zum FGV wurden Irma und Martin Ernstberger, Marille und Erich Küffner, Angela und Hans Müller sowie Dr. Werner Lang geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im FGV wurden Hildegard und Karl Heinold, Marga Schaller, Ulrike Meichner und Elfi Greger ausgezeichnet.

Über 10 000 Kilometer


Wanderwart Manfred Dostler verwies auf nicht weniger als 73 Wanderungen, davon 60 Tageswanderungen. Die längste Wanderung führte durch das Sauerbachtal im Waldnaabtal - eine Strecke von immerhin 29 Kilometern. Allein die "Mittwochs-Wanderer" waren im vergangenen Jahr 52 Mal unterwegs. Insgesamt, so Dostler, wurden 10 157 Kilometer "erwandert". Ausführlich schilderte auch Wegewart Harald Greger seine Aktivitäten. Schwerpunkt der Arbeit sei die neue Beschilderung im Naturpark Steinwald gewesen. Insgesamt wurden 51 neue Wegweiser angebracht und mit GPS-Koordinaten versehen. Überprüft wurden 107 Streckenkilometer, wobei es auch diverse Instandsetzungsmaßnahmen gegeben habe. Greger berichtete von insgesamt 89,5 Stunden. Sein besonderer Dank galt dem "Wege-Paten" Peter Brüchner, der alleine knapp 35 Stunden Freizeit geopfert habe.

Ingrid Kastl, Fachwartin für Familie und Jugend, erinnerte an eine Schlittenfahrt, den Besuch einer Schäferei in Schirnding, eine Osternestsuche im tiefen Schnee, einen Kräuterspaziergang, einen Spiele- und Bastelnachmittag, die Teilnahme am Ferienprogramm, einen Kartoffel-Erntenachmittag sowie das Abfischen. Erfreut zeigte sie sich, dass diese vielfältigen Angebote generationsübergreifend genutzt worden seien. Einstimmig wurde abschließend die Vereinssatzung aus dem Jahr 2005 modifiziert und aktualisiert.
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