Feste Treue seit Jahrzehnten

Langjährige Mitglieder ehrte die Kolpingsfamilie Waldershof beim Kolping-Gedenktages. Von links Diözesanpräses Stefan Wissel, Gerhard Braun, Evi Daubenmerkl und Vorsitzender Dr. Christian Kastner. Bild: kro
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Waldershof
28.11.2016
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Nachwuchssorgen scheint die Kolpingsfamilie nicht zu kennen: Ein Viertel der 120 Mitglieder jünger als 30 Jahre. Beim Kolpinggedenktag im Pfarrheim wurden drei Buben neu aufgenommen.

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und der anschließenden Feierstunde würdigte die Kolpingsfamilie den Kolping-Gedenktag. Mit dabei war auch Diözesanpräses Stefan Wissel, der auch den Gottesdienst hielt. In seiner Predigt mahnte er die Menschlichkeit vor allem gegenüber Menschen an, die in ihren Leben viele Schlimmes und Leid erfahren mussten. Kirche und Staat müssten viel mehr miteinander sprechen und zusammenarbeiten.

Mit dem Fahrrad nach Köln


Die Feierstunde im voll besetzten Pfarrheim wurde mit dem Lied "Wir sind Kolping" eröffnet, ehe Kolpings-Vorsitzender Dr. Christian Kastner sich mächtig darüber freute, wieder drei Buben in die Kolpingsfamilie aufnehmen zu können. Nach einem gemeinsamen Abendessen stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Im Vorfeld hatte Dr. Kastner bereits Alfred Schmelzer und Max Kreuzer für jeweils 70 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Diözesanpräses besuchte er die beiden langjährigen Mitglieder bereits am Nachmittag: Aus gesundheitlichen Gründen konnten sie nicht an dieser Feierstunde teilnehmen. Beide waren in den 50er Jahren im Vorstand sehr aktiv. Max Kreuzer beispielsweise fuhr damals zum Kolpingtag nach Köln mit dem Fahrrad, berichtete der Vorsitzende.

Beim Festabend wurden Gerhard Braun und Johann Schaller für jeweils 50 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie und Evi Daubenmerkl und Reinhard Vogl für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der Vorsitzender dankte allen Geehrten ganz nach dem Kolping-Zitat "Anfang ist oft das Schwerste, Treu bleiben aber der Beste" sehr für ihre langjährige Treue zu Kolping.

Dr. Kastner zitierte Adolph Kolping ein weiteres Mal mit den Worten: "Das Christentum besteht nicht nur in schönen Worten und leeren Redensarten. Es muss tätig, hingebend, aufopfernd geübt werden, so dass es sich auch im Äußeren ausprägt und auf die Umgebung mit übergeht." Dies nehme sich die Waldershofer Kolpingsfamilie zu Herzen und spendete dem Kolping-Jugendwohnheim in Regensburg 500 Euro, die er dem Diözesanpräses übergab. Diözesanpräses Stefan Wissel referierte anschließend zum Thema "Neue Armut in einem reichen Land". Kolpings-Vorsitzender Dr. Christian Kastner dankte dem Diözesanpräses mit einem Waldershofer "Zaubertrank" und lobte ihm zudem für sein Engagement. "Nie war die Kolpingsfamilie so präsent wie aktuell. Dafür möchten wir dir auch einmal Danke sagen", so Dr. Kastner. Zum Abschluss der Feierstunde wurden Bilder aus dem abgelaufenen Vereinsjahr präsentiert.
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