Festgottesdienst in der Kapelle "Maria Königin"
Auf Gottesmutter vertrauen

Den Festgottesdienst zelebrierten (von links) Diakon Harald Schraml, Klinikseelsorger Thomas Strunz und Stadtpfarrer Bernd Philipp. Bild: fpoz
Vermischtes
Waldershof
30.08.2016
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Im kleinen Waldershofer Ortsteil Masch trafen sich die Dorfgemeinschaft und zahlreiche Gläubige aus Waldershof und Umgebung, um ein zweifaches Jubiläum zu feiern: Die Kapelle "Maria Königin" steht seit 60 Jahren, der gebürtige Mascher Thomas Strunz ist seit 20 Jahren Seelsorger.

Beim Festgottesdienst am Sonntagabend, der von Stadtpfarrer Bernd Philipp und Diakon Harald Schraml aus Neusorg mit zelebriert wurde, erinnerte Thomas Strunz an die Zeit des Kapellenbaus in den Jahren 1955/56. Damals brachte sich das gesamte Dorf mit Hand-und Spanndiensten beim Bau des kleinen Gotteshauses ein. Seit dieser Zeit kümmern sich die Dorfbewohner sehr fürsorglich um die Kapelle und das dazu gehörige Gelände. Im Mittelpunkt der Predigt von Thomas Strunz stand anlässlich des Patroziniums "Maria Königin" die Gottesmutter Maria. Der Seelsorger machte deutlich, dass alle Menschen mit ihren Sorgen, Nöten und Bitten jederzeit zur Gottesmutter kommen können: "Sie wird uns nicht abweisen, kennt sie doch das Leben mit all seinen Schattenseiten von der Flucht nach Ägypten bis hin zum Kreuz-Tod ihre Sohnes."

Thomas Strunz, der nach seiner Priesterweihe auch in Wunsiedel als Kaplan wirkte, betreute elf Jahre lang die katholische Pfarrgemeinde Sankt Johannes in Hemau. Die gesamte Bevölkerung hatte den Geistlichen ins Herz geschlossen, der zu allen Vereinen und Verbänden ein sehr gutes Verhältnis hatte. In einem Zeitungsartikel ist nachzulesen, dass selbst Feste von Vereinen verschoben wurden, wenn der Pfarrer an diesem Tag keine Zeit hatte. Seit 1. September 2013 ist Thomas Strunz Klinikseelsorger am Donau-Isar-Klinikum in Deggendorf. Für Thomas Strunz ist das Begleiten von kranken Menschen zum Lebensinhalt geworden. Nach dem Festgottesdienst trafen sich die Dorfbewohner und die Gäste zu einer kleinen Feier, die von der Dorfgemeinschaft hervorragend organisiert worden war. Dabei gab es viele Gespräche mit dem "Sohn" der Gemeinde, der viel zu selten in Masch sei. Als kleine Erinnerung an die beiden begangenen Jubiläen überreichte die Dorfgemeinschaft ein aktuelles Luftbild an Thomas Strunz und einen Landkreiskorb an Stadtpfarrer Bernd Philipp.
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