Frauenfrühstück
Glücklich in der Gemeinschaft Gleichgesinnter

Sehr gut besucht war das Frauenfrühstück des Katholischen Frauenbunds Poppenreuth am Samstag im Gasthof "Grüner Baum". Bilder: kro (2)
Vermischtes
Waldershof
30.10.2016
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Diplom-Theologin Brigitt Pfaller umrahmte ihr Referat immer wieder mit gemeinsam gesungenen Liedern und begleitete auf der Gitarre.

Poppenreuth. "Wer glaubt ist glücklich", so lautete das Thema Diplom-Theologin Birgitt Pfaller aus Regensburg beim Frauenfrühstück am Samstag im Gasthof "Grüner Baum". Frauenbund-Vorsitzende Maria Zaus freute sich über die vielen Besucherinnen; rund 50 waren gekommen. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied "Danke für diesen guten Morgen" verwies die Bildungsreferentin im Diözesanverband darauf, dass die Menschen zu allen Zeiten nach dem Glück gesucht hätten. Dies unterstrich sie mit Sprichwörtern und Aussprüchen zum Glück, zitierte Schriftstellerin Pearl S. Buck: "Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten". Sie verwies aber auch auf verschiedene Einstellungen zum Glück, nannte ein arabisches Sprichwort: "Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt."

Mit Gott wird alles gut


In der Bibel finde sich im Alten Testament die Vorstellung, dass irdisches Glück - Gesundheit, Wohlstand, ein Leben in Frieden - Ausdruck des Wohlwollens Gottes sei. Wer gut im Sinne Gottes lebte konnte erwarten, mit einem glücklichen Leben gesegnet zu sein. Aber auch damals seien auch gute Menschen nicht vom Leid verschont geblieben. In der Botschaft Jesu Christi im Neuen Testament sei die Rede von traurigen und armen Menschen, die dennoch glücklich genannt werden: An ihrer Seite stehe Gott; er werde alles zum Guten wenden.

In der Philosophie sei die Suche nach dem Glück immer wichtiges Anliegen gewesen. Dabei gebe es unterschiedliche Ansichten, wie der Mensch glücklich werden könne. Glück sei die Erfüllung von Wünschen und das eigene Wohlergehen, sagten die Einen. Andere wiederum seien überzeugt, dass Menschen vor allem dann glücklich werden, wenn sie Gutes tun und zum Glück anderer beitragen. Bei der Frage nach den Antworten des christliche Glaubens verwies Birgitt Pfaller auf Untersuchungen: Demnach seien religiös und spirituell lebende Menschen gesünder und glücklicher seien als Menschen ohne religiöse Bindung.

Trost im Glauben


Dies liege daran, dass sie ihr Leben als sinnvoll erfahren und in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter eingebunden seien. Im Leid könnten sie gegen alle Ohnmacht und Verzweiflung Trost im Glauben finden. Der Auftrag zur Nächstenliebe ermögliche friedliches Zusammenleben unter Menschen. "Was die Bibel über Gott und über die Menschen sagt, führt uns direkt zum Glück, wenn wir es wirklich glauben und daraus leben". Wer die Liebe Gottes zu jedem Menschen ernst nehme, wisse sich geliebt und getröstet. Wer Gott für die Zuwendung und den Segen danke, nehme nicht alles als selbstverständlich hin und sei offener für das Geschenkte im Leben - ein sicherer Weg zum Glück, so die Referentin. Wer daran glaube, dass Gott sie oder ihn durch alle Not hindurch trage und am Ende aus dem Tod in ein neues Leben rufen werde, finde Sicherheit und Vertrauen.

"Wer glaubt, kann das Leben gelassener sehen und hat das Versprechen Gottes vor Augen, dass am Ende alles gut wird." Dies wäre eine gute Grundlage für das Glück, so Birgitt Pfaller. Die Referentin lockerte ihren Vortrag mit gemeinsam gesungenen Liedern auf.

Wer glaubt, kann das Leben gelassener sehen und hat das Versprechen Gottes vor Augen, dass am Ende alles gut wird.Birgitt Pfaller
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